Seat kündigt neue MEB-Version für Kleinwagen an
Kommen Elektro-Ibiza und Elektro-Polo noch 2019?
Seat will bis Anfang 2021 sechs Elektroautos und Plug-in-Hybride bringen. Die ersten Autos mit reinem Elektroantrieb werden der Elektro-Mii (wohl auf der Basis des VW e-Up) und der el-Born sein. Außerdem kommen demnächst Plug-in-Versionen der neuen Leon-Generation (die 2019 erscheinen soll) und des Tarraco auf den Markt, und genauso die entsprechenden Modelle der Premiummarke, der Cupra Leon und der Cupra Formentor.
Außerdem wird Seat zusammen mit der Marke VW eine kleinere Version des Modularen Elektrobaukastens (MEB) entwickeln, also so etwas wie einen MEB-A0, das elektrische Gegenstück zum MQB-A0. Die darauf basierenden Elektroautos mit etwa vier Meter Länge (also Kleinwagen) sollen bereits zu Preisen unter 20.000 Euro verkauft werden. An dem Projekt in Spanien sind mehr als 300 Ingenieure beteiligt. Das gab die Marke nun auf seiner "Jahrespressekonferenz" bekannt.
VW-Konzernchef Herbert Diess sagte zu der neuen Kleinwagen-Version des MEB: „Die kleine Elektroplattform ist ein großer Schritt hin zu bezahlbarerer Elektromobilität. Seat wird das erste Elektrofahrzeug umsetzen, das speziell für den Stadtverkehr konzipiert ist.“ Das bedeutet wohl, Seat möchte den Elektro-Kleinwagen noch vor dem für Anfang 2020 geplanten Honda-Modell bringen. Honda hat für die Serienversion seines e Prototype noch keinen Preis genannt.
Die Elektro-Offensive umfasst auch Fahrzeuge für Seats neues Thema Urban Micromobility, wie den kürzlich präsentierten Minimó oder den Elektro-Tretroller eXS.
Bildergalerie: Seat: Jahrespressekonferenz 2018
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