Der erste (sehr kleine) Vorgeschmack auf Astons künftigen Ferrari-488-Gegner

Erste Anzeichen für Aston Martins neues Mittelmotor-Supercar mit dem verführerischen Namen Project 003 bekamen wir letzten September. Details zum Auto damals: Nahezu Fehlanzeige. Auch optisch, denn alles, was es gab, war eine Zeichnung, die aussah, wie irgendetwas von Star Wars. Nun aber schenken uns die Briten etwas mehr Information. Und ein erstes Teaserbild, das ... auch nicht wirklich viel preisgibt. Es empfiehlt sich in diesem Fall, die Helligkeit des Bildschirms auf "maximal" zu stellen und ein wenig die eigene Fantasie spielen zu lassen. 

Was wir bisher zum Project 003 wissen: Es wird auf 500 Exemplare limitiert sein und richtet sich an Menschen, die sonst vielleicht einen Ferrari 488 oder einen McLaren 720 S kaufen wollten. Der Code 003 suggeriert, dass das Auto auf das Hypercar Aston Martin Valkyrie - Codename 001 - und den noch Rennstrecken-geschliffeneren Valkyrie AMR Pro (002) folgt. 

Das sagt schon viel über die Einflüsse des 003 aus. Er wird wohl eine Art Mini-Valkyrie, liegt auch beim Design näher am ultimativen Aston-Hypercar als an , sagen wir, einem Vantage. Den Antrieb des Mittelmotor-Sportlers wird ein "turbogeladener, benzin-elektrischer Hybrid-Motor" übernehmen. Womöglich handelt es sich dabei um eine Variation des 4,0-Liter-Biturbo-V8 von AMG, der aktuell im Vantage und DB11 seinen Dienst verrichtet. 

Das Aggregat wird in einer "Leichtbau-Struktur" Platz finden. Dazu gibt es aktive Aerodynamik, ein aktives Fahrwerk und "klassenbeste" Fahrdynamik. Ein komplett ausgeräumtes, gerade noch irgendwie straßentaugliches Spielzeug für Trackdays sollen wir allerdings nicht erwarten. Aston verspricht sogar einen kleinen Kofferraum.

Zuletzt hatten sich die Engländer den Namen "Valhalla" schützen lassen. Ob er für den Project 003 bestimmt ist, ist noch unklar. Zum großen Bruder Valkyrie würde das auf jeden Fall bestens passen. Preislich bewegen wir uns hier in der Liga "250.000 Euro aufwärts". Vermutlich sehen wir das Auto bereits auf dem Genfer Autosalon 2019. Der Marktstart soll 2021 erfolgen.