Der Sound des Twinturbo-V8 ist zu hören und das Cockpit zu sehen

Der Tuatara von Shelby Supercars (SSC) existiert angeblich nur aus einem einzigen Grund: Er soll einmal das schnellste Serienauto der Welt werden. Schon 2011 wurde der Supersportler als Studie vorgestellt, im Sommer 2018 folgte eine weitere Version. Ein dreiminütiges Video zeigt den Boliden nun auf dem Hof eines US-Händlers in Connecticut, der den Wagen offenbar einem Kunden vorführt.

Dass es sich auch bei dem Auto auf dem Video noch um einen Prototyp handelt, zeigen schon die fehlenden Seitenspiegel. Aber auch das Cockpit sieht noch lang nicht so edel aus, wie man es von einem Auto dieser Klasse erwartet. Schließlich ist auch der Sound des 5,9-Liter-V8 (mit bis zu 1.750 PS) auf dem Video noch enttäuschend.

Wenn die Serienversion mal fertig ist, sollen gerade mal 100 Stück davon entstehen. Aber wie gesagt: Der Verkauf steht nicht im Mittelpunkt. Vor allem soll die Höchstgeschwindigkeit jenseits von 483 km/h liegen. Damit wäre das Auto dann wirklich der schnellste Serienwagen der Welt. Um diesen Titel balgten sich einst der der offiziell mit 431 km/h vermessene Bugatti Veyron Super Sport und der 434 km/h schnelle SSC Ultimate Aero. Der Hennessey Venom GT war mit einem inoffiziellen Wert von 435 km/h noch eine Idee schneller. Derzeitiger Rekordhalter ist seit 2017 der Koenigsegg Agera RS (447 km/h). Wesentlich schneller sind noch Einzelstücke wie das Salzsee-Hochgeschwindigkeitsfahrzeug Turbinator II, der mit 810 km/h das schnellste radgetriebene Fahrzeug der Welt ist, und die strahlgetriebenen Landfahrzeuge Thrust SSC und Bloodhound SSC (über 1.200 km/h).

Video: WVM3DreamDrives / YouTube