E-Mobile vom Smart EQ Fortwo bis zum Tesla Model X

Volkswagen will schon bald keine neuen Modelle mit Verbrennungsmotor mehr entwickeln, investiert stattdessen Milliarden in die Elektromobilität. Tesla hat seine Probleme mit der Massenfertigung des Model 3 gelöst. Und die Flotten-Emissionen sollen nach den Plänen der EU bis 2030 auf nur noch 57 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer sinken. Das sind nur drei Nachrichten aus den letzten Wochen. Alle deutet darauf hin, dass Elektroautos derzeit gewaltig auf dem Vormasch sind. Gleichzeitig kommen immer mehr E-Moble auf den Markt. So viele, dass man schon mal den Überblick verlieren kann. Wir zeigen die wichtigsten heute verfügbaren und demnächst erscheinende Modelle, sortiert nach Größe.

Smart Fortwo Elektro

Diese Elektroautos gibt es zu kaufen

Wenn man von Fahrzeugen wie dem Renault Twizy absieht, ist der Smart EQ Fortwo wohl das kleinste "richtige" Elektroauto. Die Leistung des E-Motors liegt bei maximal 82 PS, die Dauerleistung liegt bei 56 PS. Mit dem knapp 18 kWh großen Akku sollen 145 bis 160 Kilometer nach NEFZ-Norm möglich sein. Obwohl die meisten Fahrer bekanntermaßen nicht mehr als 30 Lilometer täglich zurücklegen, ist das Auto damit wohl nur für wenige attraktiv. Dennoch beginnen die Preise bei recht sportlichen 21.940 Euro. Einen Test lesen Sie hier.

Renault Zoe

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Mit 4,08 Meter Länge ist der Zoe ein typischer Kleinwagen. Der Elektro-Zwerg basiert auf dem Renault Clio. Drei Antriebsvarianten stehen zur Wahl: 92 PS mit 22 kWh (ab 29.900 Euro), 92 PS mit 41 kWh (ab 34.100 Euro) und 108 PS mit 41 kWh (ab 35.900 Euro). Die Topversion soll 300 Kilometer im WLTP-Zyklus schaffen, sie ist mit fast 36.000 Euro allerdings auch ziemlich teuer. Dafür erhält man auch eine schöne Mittelklasselimousine, allerdings nicht mit Elektroantrieb. Billiger kommt man weg, wenn man den Akku nicht kauft. Dann muss man jedoch monatlich Miete zahlen. Einen Test des Zoe finden Sie hier.

Nissan Leaf

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Eine Klasse höher als der Zoe tritt der 4,49 Meter lange Nissan Leaf an. Der Kompaktwagen hat einen Elektromotor, der maximal (das heißt, für kurze Zeit) 150 PS liefert. Seit Herbst 2017 wird ein 40-kWh-Akku eingebaut, mit dem 285 Kilometer nach WLTP-Norm möglich sein sollen. Den Leaf gibt es ab 31.950 Euro. Einen Test finden Sie hier.

VW e-Golf

Diese Elektroautos gibt es zu kaufen

Der elektrisch angetriebene Golf gehört merkwürdigerweise immer noch zu den beliebtesten Elektroautos auf dem Markt. dabei liegt die Reichweite gerade mal bei 231 Kilometer (WLTP). Die Preise beginnen bei 35.900 Euro. Das ist Ihnen zu viel, aber Sie wollen unbedingt einen VW? Nun, den e-Up gibt es ab 22.975 Euro. Hier liegt die Reichweite aber bei noch magereren 160 Kilometer.

BMW i3

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Der nur 4,01 Meter lange BMW i3 gehört zu den ersten Elektroautos aus deutscher Produktion. Bei der Markteinführung vor fünf Jahren lag die NEFZ-Reichweite noch bei 190 Kilometer, mit der 2016 eingeführten verbesserten Batterie stieg sie auf 300 Kilometer und seit diesem Herbst ist der i3 bei 359 Kilometer angelangt. Im WLTP-Zyklus schafft das Auto immerhin 310 Kilometer. Die Preise beginnen allerdings erst bei 38.000 Euro. Ein stolzer Preis für ein Auto von der Länge eines Kleinwagens, oder?

Hyundai Ioniq Elektro

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Den Hyundai Ioniq ist mit 4,47 Meter etwa so groß wie der Nissan Leaf. Es gibt ihn jedoch (wie den Kia Kona) als Hybrid, als Plug-in-Hybrid und als Elektroauto. Die reine E-Version gibt es ab 33.300 Euro. Mit seinem 28 kWh-Akku soll der Ioniq Elektro 280 Kilometer nach NEFZ-Norm schaffen. Einen Test lesen Sie hier.

Hyundai Kona Elektro

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Der Hyundai Kona Elektro ist mit 4,18 Meter deutlich kürzer als stehen zwei Varianten zur Auswahl: Die 100 kW (136 PS) starke Version mit 39 kWh soll nach WLTP-Zyklus bis zu 312 Kilometer schaffen. Stärker und ausdauernder ist die 150-kW-Version (204 PS) mit 64 kWh, die mit beeindruckenden 482 Kilometer nach WLTP angegeben ist. Auch in unserem Reichweitentest hat der Kona gut abgeschnitten. Die Basisversion gibt es ab 34.600 Euro, die gehobene Variante ab 39.000 Euro. Zum Kona Elektro haben wir sowohl einen allgemeinen Test wie einen Video-Test.

Kia e-Niro

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Die Elektroversion des Kia Niro hat in der stärkeren Version (mit 204 PS) eine Reichweite von 485 Kilometer nach WLTP. Die schwächere Variante mit 136 PS hat auch eine kleinere Batterie und schafft daher nur 312 Kilometer. An einem 100-kW-Schnellladeanschluss lässt sich der Lithium-Polymer-Akku in einer knappen Stunde zu 80 Prozent aufladen. Marktstart ist am 6. April 2019, die Preise beginnen bei 34.290 Euro. Einen Test lesen Sie hier bei uns.

Kia e-Soul

Diese Elektroautos gibt es zu kaufen

Kürzlich enthüllte Kia die neue Generation des Soul auf der Los Angeles Auto Show. Während das Auto in den USA mit Verbrenner oder als Elektroauto angeboten wird, kommt es zu uns nur als E-Mobil. Es erhält den starken Elektroantrieb aus dem e-Niro. Das bedeutet: 204 PS und eine Reichweite von etwa 500 Kilometer. Marktstart ist am 6. April 2019, die Preise stehen noch nicht fest.

Tesla Model 3

Diese Elektroautos gibt es zu kaufen

Im Februar 2019 soll das Model 3 endlich in Deutschland starten. Die 4,69 Meter lange Mittelklasselimousine mit Elektroantrieb bietet rund 530 Kilometer Reichweite nach WLTP und sprintet in der Topversion in 3,7 Sekunden auf 100 km/h. Zum Start gibt es nur zwei höherpreisige Varianten mit Allradantrieb: Long Range (57.900 Euro) und Performance (68.600 Euro). Die Versionen Mid Range und Standard Range sollen irgendwann später starten. 

Jaguar I-Pace

Diese Elektroautos gibt es zu kaufen

Der Jaguar I-Pace ist mit 4,68 Meter etwa so lang wie das Model 3, aber etwa zwölf Zentimeter höher. So ist auch der Kofferraum (656 bis 1.453 Liter) deutlich größer. Die Optik ist die eines Coupé-SUVs. Der 90-Kilowattstunden-Akku ermöglicht eine Reichweite von 470 Kilometer nach WLTP -- nicht schlecht, aber spürbar weniger als beim Model 3. Den Tempo-100-Sprint absolviert der 400 PS starke Allradler in 4,8 Sekunden. Das Ganze kostet natürlich auch eine Kleinigkeit: Bei 78.240 Euro geht es los.

Audi e-tron

Diese Elektroautos gibt es zu kaufen

Das erste Serien-Elektroauto von Audi ist der e-tron. Der Wagen besitzt zwei Elektromotoren, die für einen Allradantrieb sorgen und 408 PS liefern. Im WLTP-Zyklus soll der Wagen über 400 Kilometer Reichweite bieten -- also etwas weniger als der I-Pace. Bis vor Kurzem konnte man sich (gegen 2.000 Euro Anzahlung) einen Wagen reservieren, dieser Hinweis ist jedoch inzwischen wieder von der Audi-Seite verschwunden. Die Auslieferung soll jedoch schon Anfang 2019 beginnen. Der Grundpreis liegt in ähnlichen Regionen wie beim I-Pace: Bei 79.900 Euro geht es los.

Mercedes EQC

Diese Elektroautos gibt es zu kaufen

Mitte 2019 will Mercedes den EQC auf den Markt bringen. Basis für das 4,76 Meter lange Elektro-SUV ist der GLC -- der Radstand stimmt auf den Millimeter genau überein, und der EQC wird auf der gleichen Produktionslinie gebaut. Der EQC hat wie die Konkurrenz von Audi und Jaguar zwei Elektromotoren, einen pro Achse. Zusammen ergeben sich 300 Kilowatt oder etwa 400 PS. Die Reichweite nach WLTP soll 400 Kilometer betragen, also wiederum weniger als beim Jaguar. Die Preise stehen noch nicht fest.

Tesla Model S

Diese Elektroautos gibt es zu kaufen

Inzwischen schon ein langjähriges Ärgernis für die deutschen Autohersteller ist das Tesla Model S. Denn eine konkurrenzfähige Elektrolimousine (oder überhaupt ein einigermaßen vergleichbares Elektroauto) gibt es von Audi, BMW, Mercedes, Porsche oder VW nicht. Drei Versionen mit verschiedenen Akkugrößen und teils unterschiedlicher Leistung werden angeboten: 75D (490 km Reichweite NEFZ), 100D (632 km) und P100D (613 km, stärkerer Antrieb). Alle haben Allradantrieb, Angaben zur Leistung macht Tesla nicht, aber schon die Basisversion sprintet in 4,4 Sekunden auf 100 km/h. Die Preise beginnen bei 69.999 Euro, der 4,98 Meter lange Oberklasselimousine ist also günstiger als die oben erwähnten SUVs.

Tesla Model X

Diese Elektroautos gibt es zu kaufen

Tesla stuft das Model X als SUV ein, aber der Wagen hat auch Van-Elemente. Mit 5,04 Meter und einem Grundpreis von 98.380 Euro gehört er wie das Model S in die Oberklasse. Die Antriebe sind die gleichen: 75D, 100D und P100D. Der Hauptvorteil des Model X gegenüber dem Model S ist wohl der größere Innen- und Kofferraum: Bis zu 2.180 Liter Gepäck sollen in das Auto passen. Die Reichweiten sind durch die andere Bauart allerdings um etwa 70 Kilometer geringer als beim Model S.