Neues Concept Car ist wie ein Tuningladen für i30-N-Besitzer. Viel Carbon, sehr viel Flügel ...

Aufpassen Honda! Farblich sieht das schon mal stark nach eurem Civic Type R aus. Und auch was den Fokus des sogenannten Hyundai i30 N Option betrifft, geht das schon in eine sehr ähnliche Richtung. Das neue Concept Car, das Hyundai heute auf dem Pariser Autosalon vorgestellt hat, ist ein mit diversen Performance-Teilen massiv aufgebohrter i30 N. Damit zeigen die Koreaner ein weiteres Betätigungsfeld für ihre sportliche Submarke "N". 

Mehr N gefällig?


Ganz ähnlich wie es auch BMW mit seinen M-Performance-Teilen macht, möchte Hyundai ganz offensichtlich den Aftermarket-Tunern nicht das Feld überlassen. Aus diesem Grund zeigt man mit der Studie i30 N Option nun diverse Individualisierungsmöglichkeiten für Hyundais sportliche Modelle. Der i30 N Option präsentiert mehr als 25 neue Zubehör-Teile, von denen es hoffentlich bald möglichst viele an den normalen i30 N schaffen. Wir hätten da zum Beispiel neue 20-Zöller mit Semi-Slick-Bereifung, extremere Front- und Heckschürzen, einen ungezogen großen Carbon-Heckflügel, eine Carbon-Motorhaube mit bemerkenswert großen Öffnungen oder eine neue Auspuffanlage mit gleich vier Endrohren. Auch die Bremsen hinter den neuen XXL-Felgen sehen reichlich monumental aus.

Innen geht es übrigens ähnlich marktschreierisch weiter. Die Paris-Studie kommt mit einem neuen Schaltknauf, diversen Carbon-Aufhübschungen und einem Alcantara-Lenkrad ums Eck. Die rennige Faser ziert auch das Armaturenbrett und die heftig ausgeformten Schalensitze.

Das Ergebnis ist ein Kompaktsportler für unseren inneren Dominic Toretto. Von der optischen Zurückhaltung des Serien-i30-N ist auf jeden Fall nicht mehr viel übrig. Schlimm ist das nicht, der i30 kann es tragen. Und er hat die Dynamik, um diesen Auftritt zu rechtfertigen. 

Bei so viel optischem Bizeps-Anspannen fragt man sich dennoch, ob denn nun unter dem Blech auch was passiert. Der offiziellen Meldung zu Folge scheint dies nicht der Fall zu sein. Zumindest wird kein Motortuning oder ähnliches erwähnt. Daher gehen wir mal davon aus, dass das Showcar den 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 275 PS aus dem i30 N Performance an Bord hat. 

Hyundai selbst spricht beim i30 N Option von einem "Ausblick auf künftige N-Optionen". Es ist also davon auszugehen, dass viele Teile dieser Studie bald erhältlich sein werden. Bleibt zu hoffen, dass es nicht bei großen Rädern und dicken Spoilern bleibt und dass die Koreaner ihren Kunden auch Teile anbieten, die die tatsächliche Performance des Autos verbessern.

Bildergalerie: Studie Hyundai i30 N Option