Honda Monkey: Comeback
Das winzige Kult-Moped kehrt zurück
Sie sieht immer aus, als wäre sie gerade erst vom Kinderkarussell gepurzelt: Die winzige Honda Monkey ist seit 1961 Zweirad-Kult. Oft wurde gewitzelt, sie heiße nur deswegen so, weil man auf ihr sitzt wie der sprichwörtliche „Affe auf dem Schleifstein“. Jetzt kehrt die Monkey zurück und zwar moderner als je zuvor.
Sechs Jahrzehnte Tradition
Übrigens ist der Bezug zum Kinderkarussell gar nicht so weit hergeholt: Ursprünglich waren die ersten Exemplare der Honda Monkey als Attraktion für Kinder im Tama-Tech-Vergnügungspark von Tokio konstruiert worden. Doch nicht nur die potenziellen Honda-Kunden von morgen konnten sich für den Winzling begeistern, sondern auch ihre Eltern. Ab 1963 wurde eine zulassungsfähige Variante auch nach Europa und in die USA exportiert. 1970 folgte ein umklappbarer Lenker, als Folge wurde die Monkey besonders als mobile Mitnahmelösung bei Wohnmobil-Besitzern beliebt.
Optik wie einst
Ab Juni 2018 soll es die 1,71 Meter lange Neo-Monkey bei deutschen Honda-Händlern geben. Optisch verändert sie sich kaum: Hochgesetzte Schutzbleche, ein Auspuff-Hitzeschild und runde Spiegelgehäuse zitieren die Vergangenheit. Auf dem 5,6-Liter-Tank prangen dreidimensionale Honda-Flügel-Logos. Der Radstand misst 1,15 Meter, der Wendekreis beträgt 1,9 Meter. Sitzhöhe? 775 Millimeter. Wichtig für einen möglichen Transport: Mit vollem Tank wiegt die Monkey 107 Kilogramm.
Serienmäßiges ABS
Technisch ist die 2018er-Monkey gut ausgerüstet: Der stabile Stahlrahmen kombiniert eine Upside-Down-Gabel mit einer Ovelrohr-Hinterradschwinge, es gibt also eine anständige Federung. Ein ABS verhindert das Abheben des Hinterrads bei extrem harten Bremsmanövern. Die Zwölf-Zoll-Räder weisen Scheibenbremsen auf. In einem Rundgehäuse befindet sich die LCD-Cockpitanzeige, alle Leuchten inklusive des Scheinwerfers arbeiten mit LED-Technik.
Knappe zehn PS
Gestartet war die Honda Monkey einst mit 50 Kubik, künftig sind es 9,4 PS aus einem luftgekühlten Einzylinder-Viertakter mit Einspritzung und 125 Kubikzentimeter Hubraum. Elf Newtonmeter maximales Drehmoment stehen bei 5.250 Touren zur Verfügung. Das fußgeschaltete Getriebe verfügt über vier Gänge. Mit einem Liter Kraftstoff kommt die Monkey 67 Kilometer weit. 125 Kubik bedeuten aber auch, dass nicht jeder Besitzer eines Autoführerscheins Monkey-Spaß haben kann. Möglich ist es nur für alle, die ihren Klasse-3-Lappen vor dem 1. April 1980 bekommen haben. Ansonsten muss die A1-Fahrerlaubnis erworben werden, was ab 16 Jahren möglich ist. Als Preis für die neue Honda Monkey sind rund 4.100 Euro im Gespräch. Zur Wahl stehen drei Farbkombinationen: Gelb-Weiß, Rot-Weiß und Schwarz-Weiß.
Sechs Jahrzehnte Tradition
Übrigens ist der Bezug zum Kinderkarussell gar nicht so weit hergeholt: Ursprünglich waren die ersten Exemplare der Honda Monkey als Attraktion für Kinder im Tama-Tech-Vergnügungspark von Tokio konstruiert worden. Doch nicht nur die potenziellen Honda-Kunden von morgen konnten sich für den Winzling begeistern, sondern auch ihre Eltern. Ab 1963 wurde eine zulassungsfähige Variante auch nach Europa und in die USA exportiert. 1970 folgte ein umklappbarer Lenker, als Folge wurde die Monkey besonders als mobile Mitnahmelösung bei Wohnmobil-Besitzern beliebt.
Optik wie einst
Ab Juni 2018 soll es die 1,71 Meter lange Neo-Monkey bei deutschen Honda-Händlern geben. Optisch verändert sie sich kaum: Hochgesetzte Schutzbleche, ein Auspuff-Hitzeschild und runde Spiegelgehäuse zitieren die Vergangenheit. Auf dem 5,6-Liter-Tank prangen dreidimensionale Honda-Flügel-Logos. Der Radstand misst 1,15 Meter, der Wendekreis beträgt 1,9 Meter. Sitzhöhe? 775 Millimeter. Wichtig für einen möglichen Transport: Mit vollem Tank wiegt die Monkey 107 Kilogramm.
Serienmäßiges ABS
Technisch ist die 2018er-Monkey gut ausgerüstet: Der stabile Stahlrahmen kombiniert eine Upside-Down-Gabel mit einer Ovelrohr-Hinterradschwinge, es gibt also eine anständige Federung. Ein ABS verhindert das Abheben des Hinterrads bei extrem harten Bremsmanövern. Die Zwölf-Zoll-Räder weisen Scheibenbremsen auf. In einem Rundgehäuse befindet sich die LCD-Cockpitanzeige, alle Leuchten inklusive des Scheinwerfers arbeiten mit LED-Technik.
Knappe zehn PS
Gestartet war die Honda Monkey einst mit 50 Kubik, künftig sind es 9,4 PS aus einem luftgekühlten Einzylinder-Viertakter mit Einspritzung und 125 Kubikzentimeter Hubraum. Elf Newtonmeter maximales Drehmoment stehen bei 5.250 Touren zur Verfügung. Das fußgeschaltete Getriebe verfügt über vier Gänge. Mit einem Liter Kraftstoff kommt die Monkey 67 Kilometer weit. 125 Kubik bedeuten aber auch, dass nicht jeder Besitzer eines Autoführerscheins Monkey-Spaß haben kann. Möglich ist es nur für alle, die ihren Klasse-3-Lappen vor dem 1. April 1980 bekommen haben. Ansonsten muss die A1-Fahrerlaubnis erworben werden, was ab 16 Jahren möglich ist. Als Preis für die neue Honda Monkey sind rund 4.100 Euro im Gespräch. Zur Wahl stehen drei Farbkombinationen: Gelb-Weiß, Rot-Weiß und Schwarz-Weiß.
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