Irrer Weltrekord-Trecker
Keiner ist schneller als der „Track-Tor“
Mögen Sie Traktoren? Fein! Matt LeBlanc, Moderator der TV-Kultsendung „Top Gear“, nämlich auch. Vier Traktoren nennt Matt sein Eigen. Einziges Problem: Wirklich schnell sind sie alle nicht und halten den Verkehr auf. Die Lösung: Viel Kraft und viel Geschwindigkeit. Heraus kam der „Track-Tor“, ein waschechtes Weltrekord-Fahrzeug.
Mega-Trecker mit V8
Wie der Name schon andeutet, ist der „Track-Tor“ kein Trecker von der Stange. Als Antrieb fungiert ein 5,7-Liter-V8 von Chevrolet mit über 500 PS, hinzu kommen 54-Zoll-Reifen an der Hinterachse und eine verstellbare Luftfederung, um die Bodenfreiheit zu variieren. Normalerweise haben Traktoren nur Bremsen an den Hinterrädern, der „Track-Tor“ hat welche an allen vier Rädern. Jedes Hinterrad kann einzeln gebremst werden. Abgerundet wird der Auftritt durch LED-Lampen vom Ariel Atom und eine orangefarbene Lackierung im Lamborghini-Stil. Da Fahrzeuge von „Top Gear“ immer etwas verrückt sind, gibt es als Zubehör eine rotierende Stiefelputzbürste und einen Spatenhalter.
Ein neuer Weltrekord
Aber es wird noch irrer, denn der „Track-Tor“ hat den 2015 aufgestellten Weltrekord für den schnellsten Traktor überboten. Mitte Februar 2015 raste Ex-Rallye-Weltmeister Juha Kankkunen mit dem 7,7 Tonnen schweren und offiziell 250 PS starken Valtra T234 über eine 2,3 Kilometer lange Eisstrecke in Lappland. Das Ergebnis: 130,165 km/h. Mit dem schweigsamen Rennfahrer „The Stig“ am Lenkrad erreichte der „Track-Tor“ nun 140,334 km/h. Wer sich den rasanten Ackergaul persönlich ansehen möchte, hat im „National Motor Museum“ im britischen Beaulieu die Gelegenheit dazu. Dort steht der „Track-Tor“ neben anderen Highlights der jüngeren Top-Gear-Geschichte wie der „Ssangyacht“ oder den Taxis mit hoher Laufleistung. Auch die Tafel mit den Rundenzeiten der prominenten Gäste kann bewundert werden.
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