So wird die Neuauflage des Korea-Luxusliners

Drei Namen und trotzdem kennt in Deutschland praktisch niemand das Spitzenmodell der Marke Kia. Als K9 ist die 5,10 Meter lange Limousine seit 2012 in Asien auf dem Markt, als Quoris in Russland und dem Mittleren Osten sowie als K900 in Nordamerika (K9 bezeichnet dort die Hundestaffel der Polizei, weshalb der Name geändert wurde). Nur eben nicht in Europa, wo schon Marken wie VW mit dem Phaeton feststellen mussten, dass Audi A8, BMW 7er und Mercedes S-Klasse den Luxusklasse-Markt unter sich ausmachen. Global sieht die Kundschaft das nicht so engstirnig, weshalb in Kürze ein neuer K900 erscheint.

Fließende Linien
Erste Bilder zeigen die Karosserie und den Innenraum der zweiten Generation des Kia K900. Bislang war das Schwestermodell der auch namentlich ähnliche Genesis G90, der als EQ900 in Korea läuft. Künftig setzt Kia beim K900 auf mehr Eigenständigkeit: Fließende Linien im aus 176 Zellen bestehenden Kühlergrill und eine Fensterlinie, die nicht mehr wie bislang dem 7er-BMW ähnelt, sondern in ihrer gestreckten Form dem neuen Audi A8 gleicht.

Richtig nobler Innenraum
Besonders im Innenraum tut sich einiges: Leder, Metalloberflächen und haptisch angenehmeres Holz. Die Instrumente werden auf einem großen Bildschirm dargestellt, auf der Mittelkonsole befindet sich ein 12,3-Zoll-Display. Hinzu kommt eine Ambientebeleuchtung, bei der 64 Farben und sieben Themen zur Auswahl stehen. Zu den Motoren im neuen K900 äußert sich Kia noch nicht. Bislang reichte die Spannbreite der Benziner von 294 PS bis zu 424 PS aus einem Fünfliter-V8. Im zweiten Quartal soll der neue Kia K900 in ausgewählten Märkten starten.

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