23 Extra-PS und neue Endrohre für AMGs Audi-S4-Gegner

Nachdem Mercedes das Facelift für die normalen C-Klasse-Varianten vorgestellt hat, kämpft man sich jetzt in der Hirarchie nach oben. Der nächste auf der Liste ist damit der C 43. Eingangs als „AMG light“ belächelt, hat sich der 43er als feste, überraschend stark nachgefragte Variante im C-Klasse-Portfolio etabliert. Damit das auch so bleibt, wird jetzt optisch und technisch nachgeschärft.

Mehr Wumms in der Optik
Von außen erkennen sie das C-43-Facelift am neuen, AMG-typischen Doppellamellengrill, an der etwas knalliger geformten Frontschürze (jetzt inklusive Flics im Lufteinlass) sowie an einer neuen Heckschürze, aus der nun vier runde Endrohre hervorlugen. Noch mehr Wumms in der Linie verspricht das optionale AMG-Optik-Paket mit Frontsplitter, breiteren Seitenschweller-Einlagen und Flics auch für den hinteren Stoßfänger. Immer dabei sind neu gestaltete und im Windkanal getestete 18- oder 19-Zoll-Räder, die deutlich aerodynamischer daherkommen sollen als bisher.

Innen digitaler
Innen profitiert natürlich auch der AMG C 43 von den C-Klasse-Modellpflegemaßnahmen. Im Detail bedeutet das: Auf dem Armaturenbrett sitzt nun ein bis zu 10,25 Zoll großer Infotainment-Screen (Serie: 7 Zoll) und wenn Sie das wollen, dann blicken Sie künftig auf ein digitales Instrumentendisplay mit 12,3 Zoll Durchmesser. Ebenfalls neu: Die aufpreispflichtigen Performance-Schalensitze verfügen erstmals über eine Sitzbelüftung. Zudem kommt das neugeformte Sportlenkrad nun mit den aus E- und S-Klasse bekannten Touch-Control-Bedienflächen.

Jetzt mit 390 PS
Schön für alle Freunde der Längsdynamik: Auch unter der Haube des 2018er C 43 wurde pflichtbewusst optimiert. Der 3,0-Liter-Biturbo-V6 leistet ab sofort 390 PS, immerhin 23 PS mehr als bisher. Das Drehmoment bleibt mit 520 Newtonmeter konstant. Die Fahrleistungen verbessern sich marginal. Für den Sprint von 0-100 km/h benötigt die C 43 Limousine jetzt noch 4,7 Sekunden, das C 43 T-Modell braucht 4,8 Sekunden. Eine Verbesserung von jeweils 0,1 Sekunden. Adaptive Dämpfer sind wie bisher serienmäßig an Bord. Das gilt auch für die Neungang-Speedshift-Automatik und den Allradantrieb mit einer festen, heckbetonten Momentenverteilung von 31 zu 69 Prozent.

Premiere in Genf
Sein Debüt gibt der überarbeitete Mercedes-AMG C 43 auf dem Genfer Autosalon 2018 (8. bis 18. März). Zu Marktstart und Preisen hat sich der Hersteller bisher nicht geäußert.

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