Basisversion hat offenbar keine Aluräder

Zu den Top-Neuheiten des Autofrühlings 2018 gehört sicher die neue Mercedes A-Klasse. Kurz vor ihrem Messedebüt auf dem Genfer Autosalons (8. bis 18. März 2018) gibt der Hersteller nun die Preise bekannt. Das ist auch nötig, denn das Auto kann (und soll) ab sofort bestellt werden. Ausgeliefert wird dann ab Mai 2018.

Motorenmäßig kommt noch was nach
Der Basispreis ist auf den ersten Blick sehr heftig: Bei 30.232 Euro geht es los – dafür bekommt man fast schon eine C-Klasse. Doch zum Marktstart gibt es nur drei Motoren, und darunter ist nichts, was man als Basismotorisierung bezeichnen könnte. Bisher ging es bei der A-Klasse bei 102 PS los, der neue Einstiegsmotor liegt bei 163 PS. Es kommt also motorenmäßig noch was nach.

1,3-Liter-Turbobenziner aus der Renault-Kooperation
Den Einstieg bildet der A 200 mit einem 163 PS starken 1,3-Liter-Turbobenziner, der aus der Renault-Kooperation stammt. Bei den Franzosen kommt der Motor im Scénic zum Einsatz, und leistet dort 115, 140 oder 160 PS – diese Leistungsstufen werden wohl auch bei der A-Klasse nachgeschoben. Die anderen beiden Motoren der A-Klasse sind alte Bekannte: Im A 250 bringt es der 2,0-Liter-Turbobenziner auf 224 PS, im A 180 d arbeitet der 1,5-Liter-Diesel mit 116 PS. Den A 250 gibt es mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe für 36.462 Euro, den A 180 d für 31.398 Euro.

Offenbar deutlich mehr Ausstattung
Laut Mercedes bleibt der Einstiegspreis ausstattungsbereinigt gleich. Da der leistungsmäßig vergleichbare A 200 ab 28.905 Euro zu haben war, macht die zusätzliche Ausstattung rund 1.300 Euro aus. Nach dem herstellernahen Mercedes-Benz-Passion-Blog ist die Grundversion allerdings teils noch recht dürftig ausgestattet. So hat sie nur Stahlräder (wenn auch 16-Zöller, also etwas größere als bisher), und normale Halogenscheinwerfer. Das Multifunktionslenkrad ist jedoch mit Touch Control Buttons ausgestattet, mit denen das serienmäßige MBUX-System mit zwei 7,0-Zoll-Displays bedient wird. Außerdem gibt es Licht- und Regensensor, eine Klimaautomatik, einen aktiven Spurhalteassistenten, einen Müdigkeitsassistenten, einen Tempomaten, einen Motor-Startknopf, eine USB-Schnittstelle vorne und zwei für den Fond.

Teure Extras en masse
Für jeweils 7.021 Euro Aufpreis gibt es eine Edition 1. Wer lieber einzelne Extras bestellt, hat die Wahl aus zahlreichen Extras, die teils ordentlich ins Kontor schlagen. Optional verfügbar sind zum Beispiel Multibeam-LED-Scheinwerfer (1.488 Euro), ein Fahrerassistenzpaket (1.797 Euro), ein Head-up-Display (1.278 Euro) und mehr. Das Navigation Premium-Paket mit zwei 10,25-Zoll-Displays und Navigationsfunktion kostet satte 3.017 Euro – und das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange in puncto Infotainment: Echtzeit-Verkehrsinfos, DAB+ und die Augmented-Reality-Funktion für das Navi kosten extra.

Lesen Sie auch:

Bildergalerie: Neue Mercedes A-Klasse: Hier sind die Preise