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CES 2018: Kia zeigt Niro EV

Koreaner planen 16 elektrifizierte Modelle bis 2025

CES 2018: Kia zeigt Niro EV

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

10. Jan. 2018 um 12:16 Uhr

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Wohin treibt uns die automobile Zukunft? Einen Ausblick wagt alljährlich die ,Consumer Electronics Show" in Las Vegas, kurz CES genannt. Vom 9. bis 12. Januar 2018 zeigen viele Autohersteller ihre Visionen, darunter auch Kia. Wie bei Konkurrenz geht es auch bei den Koreanern um die Themenfelder autonomes Fahren, Vernetzung und alternative Antriebe.

Autonom und alternativ
So will Kia ab 2019 breit angelegte Flottentests für autonome Fahrfunktionen auf öffentlichen Straßen durchführen. Der erste kommerzielle Einsatz dieser Technologien soll 2021 im Rahmen eines ,Smart City"-Pilotprojekts erfolgen, bei dem Fahrzeuge des Autonomie-Levels 4 in Städten mit entsprechend intelligenter Infrastruktur verkehren werden. Zugleich setzt Kia den Ausbau seiner alternativ angetriebenen Modellpalette fort. Bis 2025 will der Hersteller die Anzahl elektrifizierter Fahrzeuge auf insgesamt 16 Modelle erweitern, darunter fünf neue Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, fünf neue batteriebetriebene Modelle sowie ein Brennstoffzellenfahrzeug für den Massenmarkt, das 2020 eingeführt wird. Hier dürfte die Basis der Hyundai Nexo sein, ihn zeigt die Kia-Mutter aktuell in Las Vegas.

Niro unter Strom
Auf dem Kia Niro basiert die seriennahe Studie Niro EV. Ähnlich wie beim Schwestermodell Hyundai Ioniq ist eine Palette aus Hybrid, Plug-in-Hybrid und Elektro vorgesehen. Allerdings fährt der Strom-Niro mit deutlich mehr Leistung vor: 150 Kilowatt gleich 204 PS leistet der Elektromotor. Eine Lithium-Polymer-Batterie mit 64 Kilowattstunden Kapazität soll eine Reichweite von bis zu 383 Kilometern ermöglichen. Im Außendesign ähnelt der Niro EV seinen Brüdern, setzt aber eigene Akzente.

Das Gesicht als Schlüssel
So gibt es anstelle des klassischen Kühlergrills ein interaktives Displayelement, das mit seiner Umwelt kommuniziert. Im Innenraum stehen neue Technologien wie eine HMI-Schnittstelle im Vordergrund: Über ein ins Lenkrad integriertes Bedienfeld lassen sich das Infotainmentsystem und die Klimaanlage durch Touch-Gesten steuern. Darüber hinaus ermöglicht die Schnittstelle, sich per Gesichts- und Spracherkennung im Fahrzeug ,einzuloggen". Das Zwei-Zonen-Soundsystem, dessen acht Lautsprecher in die Kopfstützen integriert sind, ermöglicht den Insassen vorn und hinten gleichzeitig unterschiedliche Musik oder Podcasts zu hören.

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