BMW baut sein Hochhaus zum Dreizylinder um
Die Konzernzentrale soll auch optisch effizienter werden
Man darf getrost von einer Sensation sprechen: BMW rüstet seine Konzernzentrale in München, den ,Vierzylinder", ab. Weil das Unternehmen verstärkt auf Dreizylinder-Motoren setzt, muss ein Trakt des Bürogebäudes weichen.
Mehr Effizienz durch drei Zylinder
Der markante Turm neben dem Olympiagelände wurde in den Jahren 1968 bis 1972 erbaut, 1973 fand die offizielle Eröffnung statt. Von 2004 bis 2006 führte BMW eine umfassende Sanierung des 99,5 Meter hohen Gebäudes durch. Aber warum muss jetzt einer der ,Zylinder" weichen? Klaus Gschaftlhuber, der für die Konzernzentrale zuständige Pressesprecher, erklärt es wie folgt: ,Schon seit längerem lautet ein wichtiger Slogan von BMW ,Efficient Dynamics". Das setzen wir jetzt mit Dreizylinder-Motoren in die Tat um. Auch im Büroalltag ist höchste Effizienz unser Ziel." In Zeiten dezentraler Büros, Heimarbeit und der Digitalisierung benötige man wirklich nicht mehr die gesamten 1.500 Arbeitsplätze des Hochhauses, so Gschaftlhuber weiter. Durch den Umbau zum Dreizylinder könne man zudem einiges bei der Klimatisierung einsparen und den Effizienzgedanken nach außen perfekt demonstrieren.
Originale Pläne gefunden
Doch was ist mit dem Denkmalschutz, den das BMW-Hochhaus schon lange genießt? Dessen sei man sich natürlich bewusst, so Gschaftlhuber. Aber bereits vor einem halben Jahr habe man im Konzernarchiv unbekannte Pläne von Alfred Scherz gefunden, einem Mitarbeiter des leitenden Architekten Karl Schwanzer. Aus ihnen gehe ganz eindeutig hervor, dass der Bau ursprünglich als ,Dreizylinder" geplant war. Durch die Wiederherstellung des Originalzustands würde man dem Denkmalschutz im besonderen Maße gerecht.
Mehr Effizienz durch drei Zylinder
Der markante Turm neben dem Olympiagelände wurde in den Jahren 1968 bis 1972 erbaut, 1973 fand die offizielle Eröffnung statt. Von 2004 bis 2006 führte BMW eine umfassende Sanierung des 99,5 Meter hohen Gebäudes durch. Aber warum muss jetzt einer der ,Zylinder" weichen? Klaus Gschaftlhuber, der für die Konzernzentrale zuständige Pressesprecher, erklärt es wie folgt: ,Schon seit längerem lautet ein wichtiger Slogan von BMW ,Efficient Dynamics". Das setzen wir jetzt mit Dreizylinder-Motoren in die Tat um. Auch im Büroalltag ist höchste Effizienz unser Ziel." In Zeiten dezentraler Büros, Heimarbeit und der Digitalisierung benötige man wirklich nicht mehr die gesamten 1.500 Arbeitsplätze des Hochhauses, so Gschaftlhuber weiter. Durch den Umbau zum Dreizylinder könne man zudem einiges bei der Klimatisierung einsparen und den Effizienzgedanken nach außen perfekt demonstrieren.
Originale Pläne gefunden
Doch was ist mit dem Denkmalschutz, den das BMW-Hochhaus schon lange genießt? Dessen sei man sich natürlich bewusst, so Gschaftlhuber. Aber bereits vor einem halben Jahr habe man im Konzernarchiv unbekannte Pläne von Alfred Scherz gefunden, einem Mitarbeiter des leitenden Architekten Karl Schwanzer. Aus ihnen gehe ganz eindeutig hervor, dass der Bau ursprünglich als ,Dreizylinder" geplant war. Durch die Wiederherstellung des Originalzustands würde man dem Denkmalschutz im besonderen Maße gerecht.
Bildergalerie: Sensation bei BMW
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