Der Mercedes-Spezialist Brabus kümmert sich um den neuen ML

In guter Brabus-Tradition wird auf dem Firmengelände in Bottrop alles veredelt, was einen Stern auf der Haube trägt. Auch für die neue Generation des Mercedes ML, die im Juli 2005 auf den Markt kommt, hat Brabus schon einiges in Petto.

Mehr Power für alle
Für den 224 PS starken ML 320 CDI bieten die Spezialisten aus dem Ruhrpott das ,Power-Xtra"-Leistungskit an. In der Leistungsstufe ,D3" verhilft dieses Kit dem Direkteinspritzer zu 48 Mehr-PS. Somit stehen beim derzeit stärksten Diesel nach der Kraft-Kur stramme 272 Pferde zur Verfügung. Das Drehmoment wächst um 80 Newtonmeter von 510 auf jetzt 590 Newtonmeter. Bereits bei 1.600 Umdrehungen liegt diese Leistung an. Beim Benziner in Erscheinung des ML 350 hält Brabus das Leistungskit ,B7" parat. Die serienmäßigen 272 Pferdestärken werden dank einer elektronischen Umprogrammierung des Steuergerätes um 15 weitere auf dann 287 PS angehoben.

ML 500 mit 6,1 Litern Hubraum
Die Krönung der von Brabus angebotenen Motor-Modifikationen findet sich beim ML 500 mit implantiertem 6,1-Liter-Motor aus der eigenen Entwicklungsabteilung. Dieses Monster schiebt die Leistung des Geländewagens auf irrwitzige 445 Pferdchen. In überaus sportlichen 5,5 Sekunden soll das verpflanzte Aggregat den 2,2-Tonnen-Allradler auf Tempo 100 beschleunigen. Ende des Vorwärtsdrangs ist bei imposanten 262 km/h. Verglichen mit den Werten der Serie wirken diese Daten fast schon beängstigend: Vergleichsweise bescheidene 306 PS, eine Spitzengeschwindigkeit von 240 km/h und die Beschleunigung von 6,9 Sekunden bis Tempo 100 lassen die Serie alt aussehen.

Zwölf-Kolben-Bremssättel
Der gestiegenen Leistung angemessen, verpasst Brabus dem Geländegänger eine Hochleistungs-Bremsanlage. Für die Top-Version weist sie an der Vorderachse 380 Millimeter große Bremsscheiben auf. Innenbelüftet und gelocht werden die Scheiben von zwölf Bremssätteln in die Zange genommen. Hinten fassen sechs Sättel die 355 Millimeter großen Scheiben beherzt an.

Bis zu 30 Millimeter tiefer
Um noch sportlichere Fahrleistungen zu erzielen, bietet Brabus verschiede Fahrwerksmodifikationen an. Für den ML mit konventioneller Stahlfederung führt der Tuner aus Bottrop Sportfedern, die die Karosserie um 30 Millimeter absenken. Findet der Spezialist eine Luftfederung vor, kommt ein selbst entwickeltes Steuermodul zum Einsatz. Dieses lässt den Geländewagen mit Stern stufenlos um bis zu 30 Millimeter in die Knie gehen.

Auf mächtig großem Fuß
Dem Einsatz im Großstadtrevier angepasst kann der ML-Kunde sein Fahrzeug mit bis zu 22 Zoll großen Leichtmetallfelgen bestücken. Auf der Vorderachse kommen dann Reifen der Dimension 265/35 zum Einsatz. Hinten sind es gar 295er Puschen.

Umfangreiches Karosserie-Kit
An Front und Heck des Gelände-Schwaben dominieren nach der Brubus-Kur Offroad-Blenden das Erscheinungsbild. Vier Zusatzscheinwerfer – zwei Fernscheinwerfer und zwei Nebellampen – finden außerdem den Weg in die Front. Seitenschweller mit optionalen Einstiegsleuchten runden das Erscheinungsbild des imposanten Brabus-ML ab. Bezüglich der Preisgestaltung ließ der Mercedes-Veredler noch nichts verlauten.

Brabus M-Klasse