Der Newcomer wird vorerst mit zwei Benzinern und einem Diesel angeboten

MiTo heißt der neue Alfa-Romeo-Flitzer. Im Juli 2008 kommt der Kleinwagen auf den italienischen Markt, in Deutschland startet er am 27. September 2008. Der Name MiTo setzt sich zusammen aus Milano (Mailand), der Stadt des Alfa-Romeo-Firmensitzes und Torino (Turin), dem Herstellungsort des Kleinwagens. Das Design wurde im Centro Stile Alfa Romeo in Arese entwickelt. Vom sportlichen 8C Competizione wurden einige typische Merkmale übernommen: Die Gestaltung der seitlichen rahmenlosen Fensterflächen, die ,Dreiblattform" der vorderen Kotflügel, die Form der Scheinwerfer und die LED-Rückleuchten. Gestreckte Linien an den Flanken und die kleinen Fenster sollen die Keilform sowie den sportlichen Charakter des Alfa unterstreichen.

Farbenfroher Italiener
Zehn verschiedene Karosseriefarben stehen zur Auswahl, darunter fünf Metallicfarben. Sechs dieser Farben sind mit dem MiTo zum ersten Mal erhältlich. Die Farben Rot, Weiß und Grau werden in zwei Schattierungen angeboten. Des Weiteren sind Lackierungen in Schwarz, Blau und Gelb möglich. Wer es individueller möchte, kann sich das Dach schwarz lackieren lassen.

270 Liter Kofferraumvolumen
Der MiTo ist 4,06 Meter lang und somit drei Zentimeter länger als der Fiat Grande Punto, aber 16 Zentimeter kürzer als der Alfa 147. Der Radstand von 2,51 Meter entspricht dem des Konzernbruder Grande Punto. Die Maße von 1,44 Meter Höhe und 1,72 Meter Breite stimmen mit denen des Alfa 147 überein. Das Kofferraumvolumen des MiTo beträgt 270 Liter.

DNA-System für mehr Fahrspaß
Eine Besonderheit des MiTo ist das so genannte DNA-System. Über einen Schalter kann das gesamte Fahrverhalten modifiziert werden. Zur Auswahl stehen drei Einstellungen: Dynamic für eine sportliche Fahrweise, Normal für den Einsatz in der Stadt und All-Weather für maximale Sicherheit bei wechselnden Straßenbeschaffenheiten. Das System wirkt auf die Lenkung, die Bremsen, das elektronische Stabilitätsprogramm VDC und auf den Motor. Jede Veränderung, etwa beim Ansprechverhalten, wird mit Hilfe von drei verschiedenfarbigen LEDs im Armaturenbrett angezeigt. Für eine sportliche Fahrweise wird es auch das Q2 genannte Vorderachs-Sperrdifferenzial geben. Zudem sind Leichtmetallfelgen von 16 bis 18 Zoll Größe im Angebot.

Zwei Benziner und ein Diesel
Bei der Markteinführung stehen zwei Benziner, ein 1,4-Liter mit 95 PS und als Topvariante ein 1,4-Liter-Motor mit 155 PS, zur Verfügung. Aber auch Dieselfans kommen mit dem 120 PS starken 1.6 JTDM zum Zug.

Einstieg mit 95 PS
Der 95 PS starke 1,4-Liter-Saugmotor entwickelt ein maximales Drehmoment von 125 Newtonmeter bei 4.250 U/min. Bei 180 km/h ist Schluss. Den Verbrauch beziffert Alfa mit 5,9 Liter auf 100 Kilometer.

215 km/h Spitze
Der 155 PS starke Turbobenziner basiert auf dem T-Jet-Motor mit 150 PS, der bereits im Fiat Bravo eingesetzt wird. Die Vierzylinder-Maschine mit einem Hubraum von 1.368 Kubikzentimetern kommt im MiTo neben 155 PS auf ein Drehmoment von 230 Newtonmeter bei 3.000 U/min. So befeuert erreicht der Wagen eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h und beschleunigt in acht Sekunden auf Tempo 100. Den Durst gibt der Hersteller mit durchschnittlich 6,5 Liter an.

320 Newtonmeter Drehmoment
Der 1,6-Liter-Diesel produziert ein Drehmomentmaximum von 320 Newtonmeter. Es steht bei 1.750 U/min parat. Den Spurt von null auf Tempo 100 bewältigt der Alfa in 9,9 Sekunden, bei 198 km/h erreicht er die Höchstgeschwindigkeit. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 4,8 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Serienmäßig werden alle Alfa MiTo über ein Sechsgang-Getriebe geschaltet. Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein neu entwickeltes Direktschaltgetriebe angeboten werden.

Unterhaltung und Komfort
Zu den Info- und Entertainment-Features gehören eine Bose-Soundanlage, das Telefon- und Telematiksystem Blue&Me mit Freisprechfunktion und Bluetooth-Schnittstelle, eine Spracherkennung, USB-Anschlüsse, ein MP3-Player und eine SMS-Funktion. Ebenfalls verfügbar sind zwei Navigationssysteme sowie eine Klimaautomatik mit Zweizonen-Regelung sowie ein Panorama-Schiebedach.

MiTo, for me too