PSA Velv

Véhicule électrique léger de ville: Das heißt nichts anderes als ,leichtes Elektrofahrzeug für die Stadt". Einfacher ist die Abkürzung Velv, und so nennt PSA Peugeot Citroën seine neueste Studie. Präsentiert wurde das Vehikel nicht etwa auf der IAA, sondern auf einem Innovationsforum der Agence de l'Environnement et de la Maîtrise de l'Energie (ADEME), einer Energieagentur, die dem französischen Umweltministerium untersteht.

Nur 8,5 kWh pro 100 Kilometer
Der 650 Kilo schwere Velv hat vier Räder, wovon die hinteren beiden eng beieinander stehen. Besonders stolz ist PSA auf den kleinen Wendekreis von nur 7,20 Meter. Unter der Glashaube ist Raum für drei Insassen, wobei zwei im Fond hinter dem zentral platzierten Fahrer Platz nehmen. Beschleunigt werden sie von einem 20 Kilowatt oder 27 PS starken Elektroantrieb. Die Reichweite wird mit 100 Kilometer angegeben, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 110 km/h erreicht. Der Velv soll nur 85 Wattstunden elektrischer Energie pro Kilometer verbrauchen, also 8,5 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Zum Vergleich: Der Mitsubishi i-MiEV verbraucht auf der gleichen Distanz laut Hersteller 13,5 Kilowattstunden.

Batterien von Johnson Control Saft
Außer der Automobilhersteller-Erfahrung von PSA Peugeot Citroën floss das Know-how verschiedener anderer Firmen ein. Darunter sind der Zulieferer Valeo, der unter anderem ein spezielles Heizsystem entwickelte, der Batteriespezialist Johnson-Control Saft sowie der Reifenhersteller Michelin, der hier jedoch seine Erfahrung auf dem Gebiet der Radnabenmotoren einbrachte.

Franzosen-Kabine