BMW R nineT: Ein scharfes Motorrad zum 90. Geburtstag der Marke
Nackte Schönheit
Puristisch statt nostalgisch
Bereits Ende Mai 2013 hatte BMW mit der Studie Concept Ninety die Besucher des italienischen Concorso d'Eleganza Villa d'Este begeistert. Die R nineT ist die Serienumsetzung dieses Konzepts, soll aber ausdrücklich kein Retro-Bike sein. Zunächst zu den wichtigsten Fakten: Die nineT (so darf man es laut BMW sagen) ist 2,22 Meter lang und wiegt 222 Kilogramm. Die Sitzhöhe für den Fahrer beträgt 78,5 Zentimeter. Der luft-/ölgekühlte Zweizylinder-Boxer stammt aus der R-1200-Reihe und leistet 110 PS. Maximal stehen 119 Newtonmeter Drehmoment bei 6.000 Umdrehungen bereit. Geschaltet wird per Sechsgang-Getriebe, serienmäßig ist ein ABS an Bord. Den Sprint von null auf 100 km/h gibt BMW mit 3,6 Sekunden an, maximal sind mehr als 200 Sachen möglich.
Alleine ins Café
Der eigens für die nineT entwickelte Stahl-Gitterrohrrahmen basiert auf einem Vorderteil mit integriertem Steuerkopf und einem Hinterteil mit Schwingenaufnahme. Das Vorderrad sitzt in einer aus der S 1000 RR stammenden Upside-Down-Telegabel. Die Hinterradführung erfolgt über eine Paralever-Einarmschwinge in Verbindung mit einem Zentralfederbein. Anstelle des serienmäßig 5,5 Zoll breiten 17-Zoll-Rads kann auch eine Sechs-Zoll-Version montiert werden. Überhaupt ist die nineT auf die Wünsche der Customizing-Fans ausgerichtet. So bietet BMW ab Werk diverse Möglichkeiten zur Modifikation an, darunter ein demontierbarer Soziusrahmen, an dessen Stelle ein Höcker kommt, der die nineT zum ,Café Racer" macht. Ebenfalls im Angebot ist eine Akrapovic-Abgasanlage aus Titan. Über ein kurzes oder langes Verbindungsrohr kann der Fahrer wählen, ob der Schalldämpfer unten liegt oder hochgelegt montiert wird. Zu Marktstart und Preis der nineT macht BMW noch keine Angaben.
Bildergalerie: Scharfe Schönheit
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