Neue Motoren für Giulia
Alfa zeigt ,normale" Giulia in Genf
Neue Leichtigkeit
Dabei muss man attestieren: Auch ohne einen Haufen Carbon, Schweller und Spoiler macht die Giulia eine hervorragende Figur. Und sie wird durch die Bank bemerkenswert leicht. Alfa setzt auch bei den weniger potenten Giulia-Versionen auf viel Aluminium, Verbundstoffe und sogar eine Kohlefaser-Kardanwelle. Das Leergewicht der 2,2-Liter-Diesel-Variante soll bei nur 1.374 Kilo liegen. Ein vergleichbarer BMW 3er wiegt gut 130 Kilo mehr.
Zwei Diesel, ein Benziner
Das bringt uns zu den neuen Motoren der Italo-Mittelklasse. Neben dem Topmodell mit Ferrari-basiertem 3,0-Liter-Biturbo-V6 und 510 PS wird es zum Marktstart einen komplett neuen 2,0-Liter-Turbobenziner mit 200 PS und 330 Newtonmeter geben. Dazu gesellt sich besagter 2,2-Liter-Diesel in zwei Ausführungen: mit 150 PS und 380 Newtonmeter sowie mit 180 PS und 450 Newtonmeter. Der neue Benziner ist serienmäßig an eine Achtgang-Automatik gekoppelt, die beiden Diesel kommen mit Sechsgang-Schalter oder Achtgang-Automatik. Grundsätzlich fährt die Giulia als Hecktriebler vor, ein Allradantrieb soll aber genauso folgen wie weitere Motorvarianten.
Drei Ausstattungen
Für sein neues Flaggschiff hat Alfa die drei Ausstattungslinien Giulia, Super und Quadrifoglio auserkoren. Zu den serienmäßigen Assistenzsystemen zählen ein Auffahrwarner mit automatischem Notbremssystem, Alfas neues elektromechanisches Bremssystem, ein Spurhalteassistent sowie eine Geschwindigkeitsregelanlage. Optional ist ein Totwinkelwarner erhältlich, ein adaptiver Tempomat folgt im zweiten Halbjahr 2016. In puncto Infotainment ist die Giulia ab Werk mit einem 6,5-Zoll-Connect-System ausgerüstet. Ein 8,8-Zoll-System mit 3D-Navi und umfangreicher Smartphone-Integration gibt es auf Wunsch. Bestellt werden kann die Giulia ab 15. April 2016. Die Preise stehen noch nicht fest.
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