Alfa Romeo zeigt Veloce-Versionen der Giulia in Paris
Dezent, aber wirkungsvoll
Unterhalb von Quadrifoglio
Wer in Anbetracht der Giulia Veloce von einem ,Quadrofoglio für Arme" spricht, würde vermutlich von Alfa Romeo streng ermahnt. Trotzdem steckt ein Körnchen Wahrheit in dieser Aussage: Während die 510 PS starke Giulia Quadrifoglio in einer Liga mit BMW M3 und Mercedes-AMG C 63 spielt, sind die Veloce-Ausführungen vergleichbar mit M Performance bei BMW oder den S-Modellen von Audi.
Verschärfter Auftritt
Optische Kennzeichen jeder Alfa Giulia Veloce sind spezielle Stoßfänger, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen im Fünf-Loch-Design, ein Diffusor mit integriertem Doppelauspuff, Xenon-Scheinwerfer und glänzend schwarze Zierleisten um die Fenster. Innen gibt es ab Werk elektrisch verstellbare Ledersitze, Aluminium-Einlagen, ein Sportlenkrad, eine Zweizonen-Klimaautomatik und ein Infotainmentsystem mit 6,5-Zoll-Bildschirm.
Benziner oder lieber Diesel?
Zur Auswahl stehen beim Veloce zwei Motoren: Der 2.0 Turbo, ein Vierzylinder-Benziner mit 280 PS und 400 Newtonmeter maximalem Drehmoment sowie ein Turbodiesel mit 2,2 Liter Hubraum. Beide Maschinen sind komplett aus Aluminium gefertigt, der Selbstzünder bringt es auf 210 PS und 470 Newtonmeter. Elektrisch verstellbare Schaufelräder im Turbolader sollen das Ansprechverhalten optimieren. Im Preis inklusive sind sowohl eine Achtgang-Automatik als auch ein Allradantrieb namens Q4. Hier werden im Normalfall 100 Prozent der Motorkraft an die Hinterachse übertragen. Ist dort die Haftgrenze erreicht, leitet das System in Sekundenbruchteilen bis zu 60 Prozent der Leistung zur Vorderachse um.
Starker Verbrauchskönig
Besonders für Flottenkunden interessant dürfte die mit dem Zusatz ,Advanced Efficiency" versehene Giulia sein. Ausgestattet mit einem 180-PS-Diesel, wird diese Variante auf maximale Sparsamkeit getrimmt. Auf dem Papier stehen 4,2 Liter auf 100 Kilometer entsprechend 99 Gramm CO2 pro Kilometer, aber auch eine Spitze von 230 km/h und ein Sprintwert von 7,2 Sekunden auf Tempo 100. Diverse Maßnahmen machen die Limousine so knauserig, darunter ein zweiter Wasserkreislauf der Motorkühlung, Reifen mit weniger Rollwiderstand und ein speziell übersetztes Acht-Stufen-Automatikgetriebe. Eine Tieferlegung der Karosserie um fünf Millimeter und spezielle Alufelgen senken den cW-Wert auf 0,23. Zu haben ist die ,Spar-Giulia" in der Basis- und der Super-Ausstattung.
Bildergalerie: Dezente Sportlichkeit
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Offiziell: Alfa Romeo Giulia und Stelvio Quadrifoglio wieder bestellbar