NAIAS 2017: Der neue Tiguan Allspace debütiert in Detroit

Ist Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller ein Zauberer? Nun gut, in der Abgasaffäre scheinen magische Kräfte gefordert zu sein. Aber auch mit Blick auf die Modellpalette werden immer neue Kaninchen aus dem Hut geholt, um im Bild zu bleiben. Neuester Streich ist der VW Tiguan Allspace. Die verlängerte Version des Kompakt-SUV debütiert als Weltpremiere auf der NAIAS in Detroit (8. bis 22. Januar 2017).

Ein Zauberkasten namens MQB
Ermöglicht wird der VW Tiguan Allspace durch den modularen Querbaukasten (MQB). Er deckt ein Spektrum vom 4,19 Meter langen Audi Q2 bis zum 5,04 Meter messenden VW Atlas für den US-Markt ab. Allzu viel Fantasie nötigt der Tiguan Allspace dem Betrachter nicht ab, denn es gibt ihn als Skoda Kodiaq bereits in anderer Form. Damit sind die Maße klar: Den Radstand von 2,79 Meter (ein Plus von elf Zentimetern gegenüber dem klassischen Tiguan) bestätigt VW offiziell, bei der Länge ist mit rund 4,70 Meter zu rechnen.

Der passende Tiguan für die USA?
Im Stretch-Tiguan besteht so die Möglichkeit, eine dritte Sitzreihe einzubauen und den Wagen zum Siebensitzer zu machen. Ab Frühsommer 2017 wird der Allspace sukzessiv in den Märkten Nordamerika, China und Europa eingeführt. Diese Reihenfolge macht Sinn, da besonders in den USA siebensitzige SUVs gefragt sind. Dort wird der Allspace übrigens nur unter dem Namen ,Tiguan" angeboten, weil VW in Amerika noch den alten Tiguan im Programm hat. Ihn löst dann der Allspace ab. Wahrscheinliche Motorisierung ist ein 1,8-Liter-Turbobenziner mit 170 PS.

Bekannte Motoren für Europa
Auch in China verzichtet der XL-Tiguan auf seinen Beinamen, obwohl dort bereits der normale Tiguan in neuer Form angeboten wird. Wie in den USA setzt VW im Reich der Mitte ausschließlich auf Turbobenziner. Für den europäischen Markt kann mit dem bekannten Motorenangebot gerechnet werden: Benziner von 125 bis 220 PS und Diesel zwischen 115 und 240 PS.

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