Test BMW 8er Cabrio (2019): Besser als die offene S-Klasse?

Was ist das?

Wie unschwer zu erkennen ist, handelt es sich hier um die offene Variante des BMW 8er. Nummer 2 von 3 quasi, denn später im Jahr wird die mondänste aller Münchner Baureihen noch um ein viertüriges Gran Coupé ersetzt. Jetzt sind aber erstmal die Fans opulenter Stoffdächer an der Reihe. Vor meinem geistigen Auge sehe ich Goldknopf-Sakkos, die perfekte Bräunung und kitschige Sonnenuntergänge an Strandpromenaden, wo der Cocktail 28 Euro kostet.

Die Konkurrenten im Segment der wenig preissensitiven Landyachten heißen Mercedes S-Klasse Cabrio, Bentley Continental GT Roadster oder auch Aston Martin DB11 Volante. Wobei der BMW doch ein gutes Stück günstiger daherkommt, als die drei Genannten. "Günstig" ist hier aber eher relativ.

Zuletzt hatten wir das M850i Coupé im großen Test und attestierten ihm bei aller fahrdynamischen Exzellenz nicht unbedingt die Ausstrahlung eines 150.000-Euro-Tourers. Das 8er Cabrio scheint auf solche Diskussionen überhaupt keine Lust zu haben. Zumindest für diese Augen sieht es weit eher aus wie ein Luxusartikel. Der 8er scheint eines dieser Autos zu sein, die geboren wurden, um ihr Dach zu verlieren.

Was ist neu?

In erster Linie finden Sie nun hinter dem noch immer etwas seltsam anmutenden (optionalen) Glas-Schalthebel einen glanzschwarzen Taster, der Sie binnen ...