Jetzt stromert auch Volvo: Der C30 Electric im Test

Mit was für einem Auto kann man auf Sylt Aufmerksamkeit erregen? Die Nordseeinsel ist ein Treffpunkt der Reichen und Schönen – oder zumindest solcher, die sich dafür halten. Als Taxi fährt dort schon einmal ein Porsche Cayenne vor, die Dichte an Maseratis und Aston Martins scheint deutlich höher als an jedem anderen Ort Deutschlands. Ein automobiler Hingucker braucht deshalb dort nicht unbedingt viele PS. Überraschend gut funktioniert auch der elektrisch angetriebene Volvo C30, stellten wir auf unserer Testfahrt fest.

,Das ist aber ein leiser Wagen"
Der Schweden-Stromer basiert auf dem nicht mehr ganz taufrischen C30, der seit 2006 auf dem Markt ist. Angetrieben wird der kompakte Dreitürer von einem 82 kW (111 PS) starken Elektromotor. Und der verrichtet seine Arbeit, wie wir es von anderen Elektroautos kennen: agil, ausgewogen und geräuscharm. Das scheint auf der Urlauberinsel Sylt gut anzukommen. Zum Losfahren müssen wir den C30 Electric aus der Parklücke rangieren und blockieren kurzzeitig den Gehweg. Die Betreuerin einer Kindergruppe hätte also Grund, sich zu mokieren. Sie lächelt aber und ruft uns freundlich durchs geöffnete Fenster zu: ,Das ist aber ein leiser Wagen!"

Pfeiffender Schwede
Die Dame hat recht. Beim Starten verrät nur das leuchtende Display, dass der Motor betriebsbereit ist. Sonst ist nichts zu hören. Wenn man zum Beschleunigen ordentlich aufs Gaspedal tritt, pfeifft der E-Motor jedoch deutlich. Bei gleichbleibender Geschwindigkeit hingegen bewegt sic...