Angedriftet: Model S im Schnee

Mitte Januar im österreichischen Pitztal, über Nacht hat es geschneit, die Temperaturen halten sich deutlich unter dem Gefrierpunkt. Die Sonne klettert langsam über die Bergkämme. Eigentlich ein perfekter Tag, um in aller Ruhe ein paar Skipisten unsicher zu machen. Was wir heute vorhaben, ist ungefähr genauso leise. Draußen wartet nämlich eine Flotte von Teslas Model S. Gentlemen, start your – ähm – batteries?

Ein ganz normales Auto
Schon auf der Fahrt zum Schnee-und-Eis-Driftparadies wird klar: Tesla hat beim Model S P90D – die Zahl 90 steht hier für die Kilowattstunden der Batterie und das ,D" für ,Dual Motor", also Allradantrieb – sehr viel sehr richtig gemacht. Optisch ist das Model S keine gezwungen moderne Gruselgestalt wie etwa seine elektrischen Mitbewerber Renault Zoe oder Nissan Leaf, sondern einfach eine schicke, seriöse Limousine. Gut, ein wenig sieht man dem Auto schon an, dass es rund 2,1 Tonnen wiegt, aber ein Porsche Panamera wirkt auch nicht gerade schlank. Im Innenraum muss man lediglich mit suboptimalen Sitzpositionen vorne und hinten leben, die das große Batteriepaket unter der Fahrgastzelle verursacht. Ansonsten wirkt das Cockpit hochwertig und aufgeräumt, nur der riesige Touchscreen im Hochformat sticht heraus.

Brutale Power und souveräne Straßenlage
Als wir so durch das verschneite Pitztal kurven, beeindruckt uns die fahrdynamische Komponente des Model S immer mehr. Trotz – oder gerade wegen – des hohen Gewichts, dass sich durch die tief montierten B...