Home

Tesla

Model S

News

Feuerwerk trotz Böllerverbot: Tesla Model S in die Luft gesprengt

Der finnische Besitzer war mit den Kosten für den Batteriewechsel unzufrieden und löste das Problem mit 30 Kilogramm Dynamit ...

Screenshot von explodierendem Tesla Model S.

Von: Mark Kane

Übersetzt von: Manuel Lehbrink

30. Dez. 2021 um 16:00 Uhr

Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen

Teilen

Diese Geschichte kommt aus Finnland. Dort hat Tuomas Katanien – Besitzer eines Tesla Model S aus dem Jahr 2013 – beschlossen, sein Auto spektakulär in die Luft zu jagen. Doch die Idee dahinter ist nicht, uns einfach stumpf zu unterhalten, sondern es scheint ein mutiger Ausdruck der Enttäuschung zu sein. Vergleichbar mit der Aktion eines BMW-Eigners, der 2017 seinen 7er vor der Firmenzentrale in München anzündete. 

Dem Video zufolge (englische Untertitel sind verfügbar) erschienen nach einer Zeit angenehmer Erfahrungen mit dem Auto mehrere Fehlercodes im Kombiinstrument und ein Abschleppwagen war erforderlich, um das Auto zu einem Tesla-Servicezentrum zu bringen.

Nach einem Monat erhielt der Besitzer vom Hersteller die Info, dass das Auto nicht repariert werden kann, ohne die Batterie zu ersetzen. Kostenpunkt? 20.000 Euro! Garantie bestand bei diesem acht Jahre alten Fahrzeug natürlich nicht mehr. Klassiker.

Wir kennen nicht die ganze Geschichte, aber es wurde befürchtet, dass es nicht das Einzige ist, was repariert werden muss, so dass die Kosten noch höher hätten sein können. Der unglückliche Besitzer hat daraufhin beschlossen, das Auto in einem ehemaligen Steinbruch mit 30 Kilogramm Dynamit zu sprengen.

Wahnsinniges Tesla Model S EXPLOSION!! 30 kg Dynamit! (Quelle: Pommijätkät)

Nach der Explosion sind von dem Auto nur wenige Teile übrig geblieben. Aber zumindest scheint der Besitzer mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Er stellt außerdem fest, dass er wahrscheinlich der erste ist, der einen Tesla zur Explosion gebracht hat.

Unabhängig von der Geschichte sind die Bedenken hinsichtlich der Wartungskosten für Elektrofahrzeuge nach Ablauf der Garantiezeit real. Vor allem im Fall der Marke Tesla, die ein geschlossenes Ökosystem anstrebt, so dass es nicht viele Möglichkeiten für Dienstleistungen Dritter gibt. Ob man deshalb gleich zu solch drastischen Mitteln greifen muss, sei in diesem Fall aber auch einmal dahingestellt.

Mehr Model S-Absurditäten:

V8-angetriebenes Tesla Model S kommt auf die Straße

Tesla Model S Plaid macht Hellcat-Sound, klingt absurd

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Dieser Skoda Octavia aus dem Jahr 2004 mit 605.000 Kilometer fährt sich noch immer hervorragend

Dieser Skoda Octavia aus dem Jahr 2004 mit 605.000 Kilometer fährt sich noch immer hervorragend

VW wollte elektrischen Bugatti Tourbillon: Rimac plädierte für V16

VW wollte elektrischen Bugatti Tourbillon: Rimac plädierte für V16

Brabus P 900 Rocket Edition: Extremer Laster für viel Zaster

Brabus P 900 Rocket Edition: Extremer Laster für viel Zaster

Rapido V64 (2026): Der perfekte Campervan für Paare?

Rapido V64 (2026): Der perfekte Campervan für Paare?

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Einsteigen in den Hype-Zug: Tesla sagt, der neue Roadster könnte 531 km/h schaffen



Dieser Skoda Octavia aus dem Jahr 2004 mit 605.000 Kilometer fährt sich noch immer hervorragend



Der neue Tesla Roadster sieht ganz anders aus als das Konzept



VW wollte elektrischen Bugatti Tourbillon: Rimac plädierte für V16



Tesla Roadster mit völlig verrückter Demo enthüllt. Das müssen Sie wissen



Fiat Multiplay: Das italienische Comeback des Vans



Nach fast neun Jahren: Der Tesla Roadster ist endlich da