Subaru XV: Neue Generation im Test

Kleine Fische haben es schwer im Karpfenteich des Weltmarkts. Und Subaru gehört mit weltweit jährlich einer Million Verkäufen (und erst recht mit nur rund 7.500 verkauften Autos in Deutschland) eher in die Forellenklasse. Herausforderungen wie die Einführung moderner Assistenzsysteme oder elektrifizierter Antriebe sind da sicher nicht so einfach zu stemmen wie für die großen Player. Aber der automobile David aus Japan macht auch hier Fortschritte und bleibt sich dennoch treu, wie man an der zweiten Generation des Subaru XV sehen kann. Wir haben den Neuling getestet.

Zwischen Kompaktwagen und SUV
Der XV ist nach wie vor ein typisches Crossover-Fahrzeug. Er ist mehr als nur ein plastikbeplankter Impreza, wirkt aber lange nicht so wuchtig wie ein VW Tiguan, da er ein paar Zentimeter niedriger ist und eine etwas größere Bodenfreiheit hat. Eine optische Besonderheit ist der große Abstand zwischen Rad und Radhauskante, der auf einen langen Federweg (und entsprechend gute Offroadeigenschaften) schließen lässt.

Diesel und Schaltgetriebe entfallen
Markentypisch für Subaru sind die drei Elemente Boxermotor, permanenter Allradantrieb und CVT-Automatik (Lineartronic). Diesen Genen bleibt auch die zweite Generation des XV treu. Doch als erstes Modell steht der Wagen auf der Subaru Global Platform (SGP), auf der künftig alle Subarus basieren sollen. Sie ermöglicht auch elektrifizierte Antriebe. Ab 2019 ist ein Mild-, Voll- oder Plug-in-Hybrid zu erwarten, sagt Subaru, es geht also auch h...