Skoda Elroq RS (2025) im Test: Sportlich mit 340 PS?
Elektro-SUV trifft auf den RS-Zusatz. Wir prüfen, ob das kompakte E-Modell von Skoda mehr als nur Extra-Leistung bietet
Der Skoda Elroq erweitert das Elektro-Angebot der tschechischen Marke im Kompaktsegment. Mit dem Elroq RS folgt nun eine leistungsstärkere Variante, die auf die erfolgreiche Tradition der sportlichen RS-Modelle im Škoda-Portfolio aufbaut. Während Modelle wie der Octavia RS oder der Enyaq Coupé RS eine Balance aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit zeigten, stellt sich die Frage, ob dies auch dem rein elektrischen Elroq RS gelingt.
Das neue Elektro-SUV setzt auf mehr Power und spezifische sportliche Akzente, verzichtet aber auf digitale Spielereien anderer E-Sportler. Angetrieben wird der Elroq RS von zwei Elektromotoren – je einer pro Achse – die zusammen eine Systemleistung von 250 kW (340 PS) und ein maximales Drehmoment von 460 Nm liefern.
Diese Konfiguration ermöglicht den Sprint von 0 auf 100 km/h in 5,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 180 km/h elektronisch begrenzt. Damit teilt sich der Elroq RS den Titel des stärksten Serien-Skoda mit dem Enyaq RS.
Design und Interieur
Äußerlich hebt sich der Elroq RS deutlich vom Basismodell ab. Besonders die Heckpartie wirkt mit breiten Schultern und akzentuierten Radhäusern kraftvoll. Die Frontgestaltung mit dynamischer Stoßfängerform und LED-Matrix-Scheinwerfern im Vier-Augen-Look unterstreicht einen selbstbewussten Auftritt. RS-typische Designmerkmale wie der schwarze Dachlack, eigenständige LED-Signaturen und sportliche Applikationen sind vorhanden.
Optisch entscheidend für den sportlichen Stand sind die aerodynamisch optimierten RS-Felgen, die bis zu 21 Zoll messen und mit spezieller Hankook-Mischbereifung bestückt sind. Eine RS-spezifische, straffere Fahrwerksabstimmung legt das Fahrzeug zudem vorne um 15 und hinten um 10 mm tiefer.
Skoda Elroq RS (2025)
Im Innenraum prägen weitläufige Alcantara-Flächen mit gelben Kontrastnähten das sportliche Ambiente. Die Verarbeitung erscheint hochwertig. Die Sitze bieten trotz weicher Polsterung guten Seitenhalt, wenngleich eine ausziehbare Schenkelauflage für größere Fahrer fehlt. Das Raumangebot im Fond bietet ausreichend Knie- und Kopffreiheit. Auffällig ist der bauartbedingt hohe Boden, der den Kniewinkel steiler macht und je nach Körpergröße dazu führen kann, dass die Oberschenkel nicht vollflächig aufliegen.
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