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Hyundai Ioniq 5 (58 kWh) im Test: Ist weniger mehr?

Es bleibt eines der besten Elektroautos auf dem Markt, aber mit Abstrichen

Hyundai Ioniq 5 (58 kWh) im Test

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

1. Mai 2022 um 12:55 Uhr

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Sind wir doch mal ehrlich: Viele populäre Elektroautos haben nur deswegen eine Basisversion mit kleinem Akku, damit der Grundpreis hübsch aussieht. Im Alltag können sich nur absolute Sparfüchse und Wenigfahrer mit der daraus resultierenden Reichweite anfreunden.

Denken wir nur an die Einstiegsmodelle von VW ID.3 mit 45 kWh oder Fiat 500 mit 23,8 kWh. Hyundai ist da generöser und spendiert dem Ioniq 5 immerhin 58 kWh. Preislich beginnt der Ioniq 5 vor Prämien bei 41.900 Euro. Kann man damit glücklich werden?

Nun, mit der Grundkonzeption des Ioniq 5 in jedem Fall, nicht umsonst ist der futuristisch wirkende Wagen kürzlich zum "World Car of the Year" gewählt worden. Aber der Hyundai ist entgegen seiner Formensprache ein dickes Ding. Kein koreanischer ID.3, selbst der ID.4 wird in den Abmessungen übertrumpft: 4,63 Meter ist der Ioniq 5 lang und 1,60 Meter hoch.

Hyundai Ioniq 5 (58 kWh) im Test

Hyundai Ioniq 5 (58 kWh) im Test

Was im Alltag besonders auffällt sind die enorme Breite von 1,89 Meter ohne Außenspiegel und der Radstand von glatt drei Meter. Im Verkehrsgeschehen ist das nicht immer hilfreich und benötigt längere Eingewöhnung. Jedoch ist die äußere Üppigkeit auch innen spürbar: Im Fond lässt es sich fürstlich logieren, zumal die Rückbank um bis zu 135 Millimeter in der Länge verstellt werden kann. Und vorne könnte auch Bud Spencer ohne Platzangst sitzen. 

Wenden wir uns der Technik zu: Die 58-kWh-Batterie gibt es im Ioniq 5 wahlweise mit einem Elektromotor hinten oder noch einem zusätzlichen vorne für Allradantrieb. Wir waren aber mit Heckantrieb unterwegs, also dem wirklichen Basismodell. In Zahlen bedeutet das 125 kW gleich 170 PS Leistung und ein Drehmoment von 350 Newtonmeter. Zudem 8,5 Sekunden auf Tempo 100 und 6,3 Sekunden von 80 auf 120 km/h. Spitze? 185 km/h.

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Ausreichend motorisiert, obwohl bereits dieser "kleine" Ioniq 5 gut zwei Tonnen wiegt. 750 kg darf er übrigens an den Haken nehmen. Die Fahreindrücke, die ich vom 58-kWh-Modell sammeln konnte, waren sehr angenehm. Mehr dazu sowie zum Verbrauch und den Fähigkeiten des Hyundai beim Laden lesen Sie im ausführlichen Testbericht auf InsideEVs.de, unserer Schwesterseite rund um das Thema Elektromobilität.

Bildergalerie: Hyundai Ioniq 5 (58 kWh) im Test

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Hyundai Ioniq 5 (58 kWh) im Test

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Bild von: Fabian Grass

Hyundai Ioniq 5 (58 kWh), Modelljahr 2022

Motor Permanentmagnet-Synchronelektromotor (Wechselstrom)

Leistung 125 kW (170 PS)

Max. Drehmoment 350 Nm

Antrieb Hinterradantrieb

Batterie 58 kW (netto), 522,7 V Systemspannung

Beschleunigung 0-100 km/h 8,5 Sek.

Höchstgeschwindigkeit 185 km/h

Länge 4.635 mm

Breite 1.890 mm (ohne Außenspiegel), 2.116 mm (mit Außenspiegel)

Höhe 1.605 mm

Kofferraumvolumen 527 - 1.587 Liter

Leergewicht 1.905 - 1.985 kg

Zuladung 385 - 465 kg

Anhängelast 750 kg

Elektrische Reichweite 384 km (587 City)

Ladeanschluss 230 V/11 kW/50 kW/350 kW

Aufladezeit 24:40 /4:59 (dreiphasig)/0:44/0:18 (in h:min)

Basispreis 41.900 Euro

Preis des Testwagens 53.470 Euro

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