Wie viel Nismo steckt im Nismo?

Die Nachbars-Omi aus dem Erdgeschoss glotzt heute ein wenig länger von ihrem winzigen Balkon herunter, obwohl sie vermutlich keine Ahnung hat, was da gerade vor ihren Augen in einen unserer raren Parkplätze hineinsticht. Und auch die Jungs (und ein ziemlich cooles Mädel) der angrenzenden Schule drehen vor Freude fast durch, während ich versuche, eine ellenlange Motorhaube und einen ziemlich seriösen Heckspoiler in eine viel zu kleine Parklücke vor meinem Wohnblock zu zwängen. Man hat mir für eine Woche einen Nissan 370Z Nismo in die Hand gedrückt und ich soll herausfinden, wie gut sich einer der aufregendsten, halbwegs bezahlbaren Sportwagen so im Alltag macht.

Wo ist die Uhr?
Na gut, eigentlich wollten wir die neue Nismo Smartwatch testen (der Nismo ist schließlich schon ein gutes Jahr auf dem Markt), aber Nissan hat vergessen, uns ein Exemplar des schlauen Bluetooth-Zeitmessers ins Handschuhfach zu legen. Nun wird es eben ein Wieviel-Nismo-steckt-wirklich-im-370Z-Nismo-Test und irgendwie bin ich auch ganz froh, dass ich nicht eine Woche lang eine Uhr tragen muss, die mein Stresslevel beim Fahren misst. Wer weiß, wo das hinführt? Am Ende ruft der Wecker noch spontan einen Krankenwagen … mitten in einem epischen Drift, oder – wesentlich wahrscheinlicher – auf dem sonntäglichen Weg zur Schwiegermutter.

Vor allem steifer
Von der Nismo Watch geht also schon mal keine Gefahr aus. Vom 370Z Nismo auch nicht. Zumindest weniger als man denken würde. Denn obwohl sein opulent befl...