Zum Hauptinhalt springen

Für eine persönlichere Erfahrung

Alpine Lacoste A290 Rallye (2026): Kraftwagen mit Krokodil

Parallel zum Auto gibt es auch die passende Kleidungskollektion

Alpine Lacoste A290 Rallye (2026)
Bild von: Alpine

Was passiert, wenn eine französische Sportwagenmarke und ein legendäres Modelabel gemeinsame Sache machen? Es entsteht ein ziemlich wildes Einzelstück: der "Beware of the Crocodile – Alpine Lacoste A290 Rallye". Das Konzeptfahrzeug mixt klassische Motorsport-Gene mit dem unverkennbaren Design von Lacoste. Als optischer Zündfunke diente den Designteams ein ganz bestimmtes Detail: das knallige Rot der Krokodilzunge.

Außen Rallye, innen Krokodilmaul

Von außen sieht man der elektrischen A290 an, dass sie für die Rennstrecke gebaut wurde – wenn auch sehr minimalistisch und modern interpretiert. Die Spur ist breiter, die Radhäuser sind ausgestellt, und am Heck sitzt ein mächtiger Diffusor nebst imposantem Spoiler. Dazu gibt es einen Lufteinlass auf dem Dach und jede Menge Sichtcarbon.

Bildergalerie: Alpine Lacoste A290 Rallye (2026)

Das Karosseriedesign des Konzeptfahrzeugs orientiert sich an den klassischen Stilmerkmalen historischer Rallye-Fahrzeuge, setzt diese jedoch in einer grafisch reduzierten Formensprache um. Zu den wesentlichen äußeren Modifikationen gehören eine verbreiterte Spurweite, spezifisch geformte Räder sowie ausgestellte Kotflügel.

Um den Anforderungen an die Aerodynamik und die thermische Regulierung gerecht zu werden, verfügt das Modell über einen groß dimensionierten Heckdiffusor, einen markanten Dachlufteinlass sowie einen prominenten Heckspoiler. An verschiedenen Stellen der Karosserie kommt zudem sichtbare Carbonfaser zum Einsatz.

Alpine Lacoste A290 Rallye (2026)

Alpine Lacoste A290 Rallye (2026)

Bild von: Alpine

Als Außenlackierung wurde ein bläulicher Weißton gewählt, dessen Oberflächenstruktur durch integrierte Partikel eine mineralische Textur aufweist. Die Lichtsignatur an der Front wurde gestalterisch so modifiziert, dass sie an die Augenform eines Krokodils erinnert. Über die gesamte Karosserie sind zudem zahlreiche grafische Applikationen verteilt, die aus der Zusammenarbeit der beiden Designteams hervorgegangen sind. Insgesamt wurden exakt 290 stilisierte Krokodil-Logos in das Gesamtdesign des Fahrzeugs integriert.

Innenraumgestaltung und Materialauswahl

Richtig extrem wird es im Innenraum der Alpine: Hier herrscht ein monochromes, absolutes Rot. Man hat fast das Gefühl, direkt im Maul des Krokodils zu sitzen. Die Sitze und Türverkleidungen sind mit dem klassischen "Petit Piqué"-Stoff der berühmten Lacoste-Polohemden bezogen – standesgemäß bestickt von der Traditions-Werkstatt Potencier.

Das Interieur weist zudem einen funktionalen Kontrast zwischen technischen Oberflächen und weichen Materialien auf. Diverse tragende Strukturelemente im Cockpit wurden rot eloxiert. Die Schalen der Rallyesitze enthalten Bauteile, die von der Firma ERPRO im 3D-Druckverfahren hergestellt wurden.

Alpine Lacoste A290 Rallye (2026)

Alpine Lacoste A290 Rallye (2026)

Bild von: Alpine

Durch diese additive Fertigungsmethode konnten gitterartige Strukturen realisiert werden, die im Sinne des Leichtbaus das Gewicht der Sitzkomponenten reduzieren, ohne die strukturelle Integrität oder den Sitzkomfort zu beeinträchtigen. Die Gewichtsreduktion stand hierbei im Fokus der Konstruktion, da die Masse direkten Einfluss auf das dynamische Fahrverhalten des Fahrzeugs hat.

Rennsport-Technik mit Leichtbau


Hinter der Design-Fassade des Unikats steckt handfeste Technik. Das Fahrwerk wurde komplett auf Steifigkeit und Präzision getrimmt, die Radaufhängung speziell für den harten Rallye-Einsatz entwickelt. Die Aerodynamik-Bauteile sind keineswegs nur Deko, sondern sorgen bei hohem Tempo für echten Abtrieb und kühlen die mechanischen Komponenten.

Auch beim Antrieb wurde nachgebessert: Eine modifizierte Steuerung sorgt für ein extrem direktes Ansprechverhalten, während spezielle elektronische Setups dafür sorgen, dass die Leistung auch unter extremen Bedingungen nicht einbricht. 

Passend zum Auto gibt es übrigens auch eine gemeinsame Modekollektion mit Poloshirts, Windjacken und Accessoires, die den Brückenschlag zwischen Tennisplatz und Rennstrecke perfekt machen soll.