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Mansory verpasst dem Porsche 911 Turbo S eine Carbon-Kur

Mansory schärft den Porsche 911 Turbo S mit seinem "Softkit" nach: Carbon-Paket, mächtige 22-Zoll-Schmiedefelgen und Fahrwerksupdate.

Mansory Porsche 992.2 Turbo S (2026)
Bild von: Mansory

Weltpremiere im Fürstentum: Edeltuner Mansory nutzt die exklusive Bühne der "Top Marques Monaco", um sein neuestes Programm für den Porsche 911 Turbo S (Typ 992.2) zu enthüllen. Das Zauberwort lautet "Softkit" – eine modulare Carbon-Kur, die den Spagat zwischen eleganter Individualisierung und martialischer Sportwagen-Optik meistert. Es ist das lang erwartete Update für Kunden, denen die Serie zu brav, aber ein Totalumbau zu radikal ist.

Mansory: "Add-ons" statt Alles-oder-Nichts-Prinzip

Der Clou: Im Gegensatz zu den sonst oft extremen Komplettumbauten des Hauses können Kunden bei diesem Programm die Modifikationen als Einzelkomponenten wählen. Mansory reagiert damit laut eigener Pressemitteilung auf den "stetig wachsenden Wunsch seiner Kundschaft nach einem eleganten, im Umfang individuell bestimmbaren, leicht montierbaren, aber dennoch wirkungsvollen Umbau für den Porsche Turbo S".

Bildergalerie: Mansory Porsche 992.2 Turbo S (2026)

Den Kern des 911-Bausatzes bilden diverse Karosseriebauteile aus Voll-Carbon. Die modifizierte Frontpartie umfasst eine neue Frontlippe inklusive seitlicher Verbreiterungen und Flaps. Die Seitenlinie wird durch neue Spiegelkappen und Seitenschweller nachgeschärft, während am Heck modifizierte Lufteinlass-Verkleidungen, ein vergrößerter, zweiteiliger Heckspoiler sowie ein neuer Diffusor zum Einsatz kommen. An dem in Monaco präsentierten Messe-Fahrzeug ist bereits das volle Programm der verfügbaren Komponenten verbaut, die sowohl für Coupé als auch Cabriolet erhältlich sind.

22-Zoll-Schmiedefelgen und Fahrwerks-Update

Neben der reinen Optik greift der Tuner auch in die Fahrdynamik ein: Die Kraftübertragung des serienmäßigen Allradantriebs und des 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebes wird durch neue Mansory-Fahrwerkskomponenten unterstützt. Um die, wie es der Edeltuner selbst formuliert, "immensen Leistungsdaten" des Turbo S sicher auf die Straße zu bringen, kommt zudem ein neu entwickeltes Felgen-Design namens "FS.5" zum Einsatz.

Mansory Porsche 992.2 Turbo S (2026)
Bild von: Mansory

Die geschmiedeten und laut Hersteller ultraleichten Felgen messen üppige 9,5 x 21 Zoll an der Vorder- und 12 x 22 Zoll an der Hinterachse. Bestückt sind sie mit Hochleistungs-Sportreifen der Dimensionen 255/30 ZR21 (vorn) und 335/25 ZR22 (hinten). Dieses Setup soll für maximale Querdynamik und bestmögliche Spurstabilität bei hohen Geschwindigkeiten sorgen. Als optisches Detail weisen die Felgen einen Carbonring auf, der sich in Wunschfarbe lackieren lässt.

Interieur nach Maß für den Sportwagen-Dauerbrenner

Zusätzlich zu den äußeren Modifikationen beinhaltet das Programm auf Wunsch auch tiefgreifende Eingriffe im Innenraum. Jedes "Softkit" kann durch individuell konfigurierbare Innenraum-Umbauten ergänzt werden, laut Mansory "mit höchsten Qualitätsansprüchen und maximaler Individualität in der Materialauswahl".

Dass Mansory sein Portfolio gezielt für den 911 Turbo S erweitert, ist strategisch kalkuliert. Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit der anhaltend hohen Nachfrage nach dem Modell von Porsche, das branchenweit seit über 50 Jahren als Inbegriff des alltagstauglichen Super-Sportwagens gilt und laut Mansory auch bei der eigenen Kundschaft "unverändert sehr gefragt" sei.