Der neue Spyker Supersportwagen bekommt einen Biturbo-V8 mit 800 PS
Die wiederauferstandene niederländische Marke arbeitet an einem 350-km/h-Geschoss
Es ist 100 Jahre her, dass das ursprüngliche Unternehmen Spyker insolvent ging. 1999 feierte die Marke zwar ihr Comeback – doch wie beim historischen Vorbild endete auch diese Wiedergeburt in der Pleite, und zwar nicht nur einmal, sondern gleich zweimal. Der erste Zusammenbruch kam 2014, gefolgt von einem weiteren im Jahr 2021. Doch Gründer und CEO Victor Muller startet nun tatsächlich einen weiteren Versuch, die angeschlagene niederländische Exotenmarke wiederzubeleben.
Spykers Rückkehr wurde ursprünglich im vergangenen Oktober angekündigt – jetzt gibt es auch das Versprechen eines neuen Autos. Der C8 Preliator, erstmals vor einem Jahrzehnt auf dem Genfer Autosalon gezeigt, erlebt ein überraschendes Comeback. Ob es sich um eine Weiterentwicklung des Modells von 2016 oder um eine komplette Neuentwicklung handelt, bleibt unklar. Sicher ist jedoch: Er soll einen Biturbo-V8 mit 800 PS bekommen.
Der ursprüngliche C8 Preliator (lateinisch für „Kämpfer“ oder „Krieger“) setzte ebenfalls auf einen V8, allerdings auf einen 4,2-Liter-Kompressor-V8 aus dem Hause Audi mit 518 PS. Spyker hat bisher nicht verkündet, ob der neue Motor mit Audi oder einer anderen Marke des Volkswagen-Konzerns wie Porsche oder Bentley in Verbindung steht. Sicher ist jedoch: Es bleibt bei einem reinen V8.
„Ich kann viele Fans und potenzielle Kunden beruhigen: Dieses Auto wird in keiner Weise elektrisch sein – auch kein Hybrid.“
Der bisher noch unbekannte V8 soll den neuen Spyker auf mehr als 350 km/h bringen. Das erste neue Modell seit langer Zeit trägt die Fahrgestellnummer 270 – was darauf hindeutet, dass Spyker in der modernen Ära nur 269 Fahrzeuge gebaut hat. Der wiederbelebte C8 Preliator reist nach Pebble Beach und wird am 14. August in der Quail Lodge im Carmel Valley vorgestellt.
Während frühere Versuche, die Marke zurückzubringen, scheiterten, betont Muller, dass diesmal alles anders sein soll. Spyker sagt, dies sei das erste von „sehr, sehr vielen neuen Autos, die wir in den nächsten Jahren bauen werden“. Bevor es ins Rampenlicht geht, wird der neue C8 Preliator aus dem Vereinigten Königreich in die Niederlande transportiert, wo die Endmontage stattfinden soll.
Foto – Spyker C8 Preliator
Motor1 meint: Interieurs von Spyker fühlten sich schon immer an, als säße man in einer Rolex-Uhr – hoffentlich findet sich diese außergewöhnliche Liebe zum Detail auch in der neuen Ära. Der C8 Preliator soll in Handarbeit entstehen, und mit einem klassischen V8 ohne jegliche E-Unterstützung könnte er das Interesse an der fast vergessenen Marke neu entfachen.
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