Zum Hauptinhalt springen

Für eine persönlichere Erfahrung

Dacia New Spring (2027): Auch der neue Spring heißt Spring

Neuer Look, aber altbekannter Name für Dacias 18.000-Euro-Twingo-Zwilling, der nächsten Monat enthüllt wird

Dacia Spring (2026) Teaser
Bild von: Dacia

Dacia wird den Namen Spring auch bei der zweiten Generation seines elektrischen Stadtflitzers weiterverwenden. Das hat der Hersteller jetzt bestätigt.

Das neue Modell, das technisch eng mit dem Renault Twingo E-Tech Electric verwandt ist und künftig in Europa statt wie bisher in China gebaut wird, trägt offiziell die Bezeichnung New Spring. Im Alltag wird der kleine Stromer allerdings weiterhin schlicht als Spring auftreten. Der Zusatz „New“ dient vor allem dazu, die neue Generation vom aktuellen Modell zu unterscheiden, das zunächst noch parallel angeboten werden soll.

Premiere auf dem Pariser Autosalon erwartet

Die offizielle Vorstellung des neuen Dacia Spring wird für den Pariser Autosalon im Oktober erwartet. Einen konkreten Marktstart oder vollständige technische Daten hat Dacia bislang noch nicht genannt.

Fest steht aber: Der neue Spring soll laut Hersteller „vier echte Sitze und einen richtigen Kofferraum“ bieten. Zum Vergleich: Der technisch verwandte Renault Twingo E-Tech Electric kommt auf bis zu 360 Liter Stauraum hinter den Rücksitzen.

Bildergalerie: Dacia Spring (2026) Teaser




Dacia hält am Namen Spring fest, weil das Modell laut Unternehmen „auf der Kontinuität eines Fahrzeugs aufbaut, das zu einem Maßstab geworden ist“. Seit der Einführung im Jahr 2021 wurden europaweit rund 210.000 Exemplare verkauft, davon etwa 50.000 in Deutschland.

Optisch näher am Twingo – aber mit eigenständigem Design

Aktuelle Erlkönigbilder des New Spring zeigen, dass die Verbindung zum Renault Twingo deutlich sichtbar sein wird. Der Dacia übernimmt typische Merkmale wie die nach hinten geneigte C-Säule, die geschwungene Dachlinie und die rundliche Gestaltung der hinteren Fenster.

Bildergalerie: Dacia "Evader" als Erlkönig

Trotz der gemeinsamen Basis bleibt der Spring eigenständig. So verzichtet Dacia an der Front auf die runden Scheinwerfer des Twingo und setzt stattdessen auf eine schmale, glänzend schwarze Blende – ähnlich wie beim aktuellen Spring. Auch am Heck gibt es Unterschiede: Die rautenförmige Fensterverkleidung des Twingo fehlt, während die Rückleuchten höher positioniert sind.

Obwohl der neue Spring in eine ähnliche Richtung wie das aktuelle Modell geht, wird er dieses nicht direkt ersetzen. Gegenüber Autocar erklärte Dacia-Produktchef Patrice Lévy-Bencheton, dass beide Fahrzeuge „noch ziemlich unterschiedlich“ seien. Der neue Spring werde etwas größer und breiter ausfallen und stärker von der SUV-Designsprache der Marke beeinflusst sein.

Technik vermutlich vom Twingo übernommen

Zu den technischen Daten hält sich Dacia noch bedeckt. Es wird jedoch erwartet, dass der neue Spring viele Komponenten vom Twingo übernimmt. Im Gespräch ist eine 27,5-kWh-Batterie, die eine Reichweite von rund 260 Kilometern ermöglichen könnte.

Bildergalerie: 2026 Renault Twingo E-Tech Electric

Beim Preis bleibt Dacia seinem Konzept treu: Der neue Spring soll für weniger als 18.000 Euro starten. Damit wäre er günstiger als der Renault Twingo E-Tech Electric, der mit einem Einstiegspreis von 19.990 Euro aktuell zu den preiswertesten Elektroautos auf dem Markt gehört.

Drei weitere Elektroautos geplant

Dacia will seine Elektro-Offensive weiter ausbauen. In den kommenden vier Jahren sollen drei weitere elektrische Modelle folgen. Eines davon wird die Elektroversion des nächsten  Sandero sein. Das  beliebte SUV soll dabei auf eine „Multi-Energie-Antriebsstrategie“ setzen und weiterhin mit unterschiedlichen Antriebskonzepten angeboten werden.

Grundsätzlich will Dacia weiter auf sein bekanntes Kostenprinzip setzen. Durch eine konsequente Design-to-Cost-Strategie, die Nutzung gemeinsamer Konzernplattformen und eine schlanke Vertriebsstruktur sieht sich die Marke mit einem Kostenvorteil von rund 15 Prozent gegenüber Wettbewerbern.