So scharf könnte der nächste Audi TT aussehen!
Die neue Generation des Coupés könnte auf dem Concept C basieren und ab 2027 dieselbe Plattform wie die neuen Porsche 718 nutzen
Die Rückkehr des Audi TT scheint endlich konkrete Formen anzunehmen. Das vor einigen Monaten präsentierte Concept C wirkt im Nachhinein wie eine Generalprobe für das Comeback des bei Enthusiasten so beliebten Coupés aus Ingolstadt.
Die Markteinführung ist für 2027 geplant, und die Tatsache, dass das Concept bereits auf der Straße gesichtet wurde, lässt darauf schließen, dass sich unter dem Blechkleid nicht nur das Design, sondern auch eine Architektur verbirgt, die zumindest teilweise bereits nah an der späteren Serienversion ist. Eine Wiedergeburt mit Blick in die Zukunft, die jedoch die dynamische Philosophie bewahren soll, die den TT seit 1998 berühmt gemacht hat.
Beinahe serienreif
Optisch übernimmt unser Render originalgetreu die Linien des Concept C. Die Proportionen entsprechen einem echten Coupé mit einer markant gezeichneten Front, klaren Flanken und einer fließenden Silhouette, die Audis neue Formensprache interpretiert.
Audi TT (2027), das Render von Motor1.com
Die Außenspiegel dürften etwas konventioneller ausfallen und einige Details werden noch überarbeitet, doch der grundsätzliche Aufbau wirkt bereits sehr seriennah. Und ausgerechnet dieses Coupé könnte den Startpunkt für Audis neue visuelle Identität bilden, die in den kommenden Jahren Limousinen, SUVs und Kombis prägen wird.
Die Synergie mit Porsche
Die neue TT-Generation wird zu 100 Prozent elektrisch sein und eine 800-Volt-Architektur nutzen, die auf schnelles Laden und effizienteres Energiemanagement ausgelegt ist.
Audi Concept C (2025) neue Live-Bilder
Details zum Antrieb gibt es noch nicht, doch Gerüchte deuten auf eine mögliche konzerninterne Synergie innerhalb des Volkswagen-Konzerns hin. Es ist durchaus denkbar, dass sich das Audi-Coupé Plattform und technische Lösungen mit den künftigen elektrischen Porsche 718 Boxster und Cayman teilt. Angesichts der hohen Entwicklungskosten für zwei separate Basisarchitekturen sportlicher Nischenmodelle wäre das ein rationaler Schritt. Eine mögliche Zusammenarbeit mit Porsche würde Audi zudem ermöglichen, am Layout eines Mittelmotor-Fahrzeugs festzuhalten – ein Merkmal, das den dynamischen Charakter des neuen TT entscheidend prägen könnte.
Sollte das Konzept des Concept C umgesetzt werden, würden die Batterien nicht im Fahrzeugboden untergebracht, sondern zwischen den Sitzlehnen und der Hinterachse. Diese Lösung orientiert sich am Layout von Sportwagen mit Mittelmotor, sorgt für eine ideale Gewichtsverteilung und ermöglicht gleichzeitig eine tiefere Sitzposition. Die leistungsstärkeren Versionen könnten auf zwei Elektromotoren setzen, während die Einstiegsvarianten mit einer einzelnen Antriebseinheit an der Hinterachse auskommen dürften.
Nun heißt es abwarten, bis weitere Informationen folgen.
Bildergalerie: Audi TT (2027), Rendering von Motor1.com
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