Mercedes CLA (2025) zeigt sich kaum noch getarnt (Update)
Die Neuauflage ähnelt dem Vorgänger, kommt als Verbrenner und Elektroauto
Update vom 12. Dezember 2024: Jüngste Erlkönigbilder zeigen den künftigen Mercedes CLA kaum noch getarnt. Die Bilder zeigen, dass sich an der Silhouette wenig bis nichts ändert. Die Fenster ziehen sich nun bis hinter den Ausschnitt der Fondtür, und vielleicht reckt sich die vordere Schürze etwas weiter nach vorne, aber das sind wirklich minimale Details.
Wie andere aktuelle Mercedes-Modelle erhält aber auch der neue CLA einen dreizackigen Stern als Lichtsignatur. Auf unseren Bildern ist der Stern an den Rücklichtern gut erkennbar.
Bildergalerie: Mercedes CLA (2025) Erlkönigfotos
Die neue Plattform unterstützt neben reinen Elektroautos auch Verbrenner mit 48-Volt-Unterstützung, und die Bilder zeigen die Mildhybrid-Version – denn das Auto hat kein E-Kennzeichen. Macht aber nichts, denn soweit bekannt, sieht die Elektroversion genauso aus. Neben der Mercedes CLA Limousine wird es auch einen entsprechenden Shooting Brake geben; daneben dürften auch der GLA und der GLB auf der neuen MMA-Plattform basieren.
Mercedes bringt demnächst eine neue Fahrzeugarchitektur auf den Markt. So wird der kommende CLA sowohl als hocheffizientes Elektrofahrzeug als auch als sparsamer Hybrid verfügbar sein. Nun gibt man schon ausführliche Informationen zu der sogenannten MMA-Plattform preis.
Kernstück dieser (laut Hersteller) vielseitigen und flexiblen Fahrzeugarchitektur ist das sogenannte Skateboard-Chassis, eine primär auf Elektroautos ausgelegte Bodengruppe samt entsprechender Antriebs- und Fahrwerkskomponenten. Der Aufbau, also die Karosserie, variiert hingegen: Im neu definierten Einstiegssegment plant Mercedes eine Familie von insgesamt vier Modellen. Neben dem CLA als viertüriger Limousine sind dies ein Shooting Brake und zwei SUVs.
Bildergalerie: Mercedes CLA (2025): Vorschau auf den Verbrenner-Antriebsstrang
Mit dem Hauptantrieb an der Hinterachse für beste Traktion und Fahreigenschaften übernimmt Mercedes ein aus der Mittel- und Oberklasse bekanntes Antriebslayout jetzt auch im Einstiegssegment. Die 200 kW starke elektrische Antriebseinheit mit permanenterregter Synchronmaschine (PSM) an der Hinterachse haben die Ingenieurinnen und Ingenieure von Mercedes‑Benz vollständig inhouse entwickelt.
Die 4matic-Allradmodelle verfügen zusätzlich über eine 80 kW leistende Drive-Unit an der Vorderachse. Diese ist im Sinne der Effizienz ebenfalls mit einem Inverter der nächsten Generation mit Siliziumkarbid (SiC) ausgerüstet und als Permanenterregte Synchronmaschine (PSM) ausgeführt. Der vordere Elektromotor fungiert als Boost-Antrieb. Im Gespräch sind Reichweiten von bis 750 Kilometer und eine Ladegeschwindigkeit von 300 km in zehn Minuten.
Die Fahrzeuge der MMA-Architektur wird es auch als Hybrid mit 48-Volt-Technik geben. Der Elektromotor mit 20 kW Antriebsleistung wurde samt Wechselrichter in ein neues elektrifiziertes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe (8F-eDCT) integriert. Die elektrische Energie von bis zu 1,3 kWh stellt eine neue 48-Volt-Batterie mit Lithium-Ionen-Technologie und in Flatpack-Bauweise bereit.
Durch Rekuperation und die Möglichkeit, bei innerstädtischen Geschwindigkeiten rein elektrisch zu fahren, ist dieser Antriebsstrang besonders effizient. Verstärkt wird dies durch elektrisches Segeln bei einem Tempo bis zu rund 100 km/h. Als Verbrennungsmotor kommt dort ein neuer Vierzylinder-Benziner der modularen Motorenfamilie FAME (Family of Modular Engines) zum Einsatz. Zunächst ist der Hybrid-Antrieb in drei Leistungsstufen mit 100, 120 oder 140 kW erhältlich.
Interessant dabei: Von Diesel ist hier nicht mehr die Rede. Genaueres wird sich ab Anfang 2025 zeigen, wenn Mercedes den neuen CLA offiziell vorstellen wird.
Quelle: Automedia
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