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Fährt hier schon der Ferrari Roma-Nachfolger?

Der neue Roma sieht verblüffend stark nach dem alten Roma aus. Aber wie wird er heißen und was steckt unter der Haube?

Ferrari Roma Nachfolger (2026) Erlkönigfotos
Bild von: Automedia

Diese neuen Erlkönigbilder zeigen vermeintlich den Nachfolger des Ferrari Roma. Allerdings sieht das Auto auf den Fotos trotz starker Tarnung aus wie der bisherige Ferrari Roma. Die Silhouette und Details wie die Auspuffendrohre wirken nahezu identisch. 

Klar ist auch: Die aktuelle Generation des Roma Coupé nähert sich rapide dem Produktionsende. Nach nicht einmal fünf Jahren (Marktstart: Anfang 2020), wobei das ein recht normaler Lebenszyklus in der Welt von Ferrari ist. Das verkündeten die Italiener fast beiläufig in einer Präsentation zu den Zahlen des ersten Halbjahrs 2024 im August. Auch der limitierte 812 Competizione liegt auf dem Sterbebett, während der SF90 Stradale und der 812 GTS bereits aus dem Programm genommen wurden.

Vier Modelle muss ein immer noch recht kleiner Hersteller wie Ferrari erst einmal kompensieren. Allerdings flutet man den Markt aktuell fast schon mit Neuerscheinungen. Und auch die Arbeit an künftigen Fahrzeugen läuft auf Hochtouren.

Gerade hat der Sportwagenbauer mit dem F80 den Nachfolger des LaFerrari vorgestellt. Kurz davor den herrlichen 12Cilindri. Das erste elektrische Modell des springenden Pferds, wahrscheinlich ein SUV, soll Ende 2025 auf den Markt kommen. Gerüchte sprechen sogar von einem zweiten Elektro-SUV, das bald darauf folgen könnte.

Um die Produktion dieser zusätzlichen Modelle zu bewältigen, hat Ferrari kürzlich eine zweite Produktionsstätte am Stammsitz in Maranello eingerichtet. Das neue „e-building“ ist speziell für die Herstellung von Elektrofahrzeugen ausgelegt, aber auch Benzin- und Plug-in-Hybrid-Modelle sollen dort produziert werden.

Ferrari Roma Nachfolger (2026) Erlkönigfotos
Foto: Automedia
Ferrari Roma Nachfolger (2026) Erlkönigfotos

Ferrari hat zwar bisher nichts von Nachfolgeplänen erwähnt, allerdings zeigen die brandheißen Prototypen-Aufnahmen aus Maranello: Ein neuer Roma ist in Arbeit, auch wenn der Name des Modells vom jetzigen abweichen könnte.

Ferrari ist dafür bekannt, seine Modelle nach berühmten italienischen Städten und Regionen zu benennen. Vor etwa einem Jahr hat sich der Luxusautohersteller zwei weitere Namen aus dem geographischen Reichtum Italiens für zukünftige Fahrzeuge gesichert. Die Eintragung der Namen „Amalfi“ und „Amalfi Spider“ erfolgte bereits vor 12 Monaten, wurde aber erst später entdeckt.

Bildergalerie: Ferrari Roma Nachfolger (2026) Erlkönigfotos

„Ferrari Amalfi“ – das klingt ohne Frage vielversprechend. Und es passt irgendwie auch zu einem Genuss-Auto wie es der bisherige Roma zweifelsfrei ist. Da dieser nach einer italienischen Stadt benannt wurde, könnte Amalfi der logische Name für seinen Nachfolger sein. 

Allerdings ist die Wahl des Namens bisher noch genauso ein Rätsel wie die technischen Daten des neuen Autos. Der Roma vertraut auf einen 3,9-Liter-Biturbo-Achtzylinder, der es auf 620 PS bringt. Ein Sechszylinder-Plug-in-Hybrid-Antrieb wie im Ferrari 296 (dort mit irrsinnigen 830 PS) erscheint für den Nachfolger wahrscheinlicher. 

Der italienische Luxusautohersteller hat sich zudem weitere Namensrechte gesichert: Ferrari hat beim Patent- und Markenamt auch die Namen „Mugello“, „Milano“ und „Montecarlo“ eingetragen. Roma-Fans bleibt unterdessen noch die offene Variante. Der Roma Spider wurde erst 2023 eingeführt und bleibt bis auf weiteres im Programm.