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Lotus ersetzt den Emira 2027 durch einen Elektro-Sportwagen

Er könnte bis zu 884 PS haben und sein Startpreis würde unter 90.000 Euro liegen ...

Zukünftiger Elektro-Lotus

Manuel Lehbrink Manuel Lehbrink

Von: Manuel Lehbrink

1. Feb. 2024 um 11:23 Uhr

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Lotus hat einen weiteren elektrischen Sportwagen in Planung. Er trägt den internen Code Type 135 und könnte Berichten zufolge relativ günstig werden. Die britische Performance-Marke plant, das neue Modell im Jahr 2025 vorzustellen und den Preis auf umgerechnet etwa 87.000 Euro (75.000 Pfund) festzulegen, wenn der Verkauf im Jahr 2027 beginnt, so Autocar.

"Wir brauchen das Bullseye der Marke, und das muss dieser zweisitzige Sportwagen sein. Sonst sind wir nur eine Marke mit einem Lotus-Abzeichen. Der Sportwagen ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Zukunft."

Mike Johnstone, CCO der Lotus-Gruppe , gegenüber Autocar

Der Type 135 wird die Elise und den Emira in der Lotus-Produktpalette ersetzen. Er wird ein Zweisitzer sein und laut Autocar auf der LEVA (Lightweight Electric Vehicle Architecture) basieren, die ursprünglich für die inzwischen eingestellte Modellzusammenarbeit von Lotus und Alpine (Teaserbild oben) entwickelt wurde. Die Chassisstruktur ist Berichten zufolge 37 Prozent leichter als die des Emira, obwohl das endgültige Gewicht aufgrund des schweren Batteriepakets wahrscheinlich höher sein wird.

Es werden ein- und zweimotorige Antriebsstränge verfügbar sein, die Berichten zufolge 475 PS bzw. 884 PS leisten. Die Plattform kann sowohl mit Hinterrad- als auch mit Allradantrieb ausgestattet werden, wobei Lotus laut Autocar die Möglichkeit nicht ausschließen will, einen drehmomentverteilenden Allradantrieb ähnlich dem System des Evija einzusetzen. 

Auch wenn diese Werte zweifellos stark sind, so sind sie doch etwas geringer als bei den anderen Elektrofahrzeugen von Lotus. Die Emeya-Limousine ist mit einer Leistung von bis zu 918 PS erhältlich. Der Eletre ist in zwei Versionen mit 600 oder ebenfalls 918 PS erhältlich.

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Berichten zufolge werden 66,4-kWh- und 99,6-kWh-Batterien zur Verfügung stehen, die eine Reichweite von etwa 480 km bzw. 720 km ermöglichen. Anstatt die Batterien wie bei vielen Elektroautos unter dem Boden zu platzieren, plant Lotus, sie hinter dem Fahrer zu stapeln. Dadurch können die Insassen etwas tiefer sitzen, um ein traditionelleres Sportwagenerlebnis zu bieten, das die Käufer von der Marke erwarten.

Lotus wird den Type 135 in England bauen. Ganz im Gegensatz zum Emeya und Eletre, die in China hergestellt werden. Das Unternehmen schätzt, dass man jedes Jahr weltweit 10.000 bis 15.000 Exemplare des Sportwagens verkaufen kann.

Quelle: Lotus via Autocar

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