Der Freiheits-Verstärker

Der Regen nieselt und die Leute spannen ihre Schirme auf. Unser Gesicht entspannt sich derweil – obwohl wir offen fahren. Wir sind im Elise Club Racer unterwegs – dem momentan leichtesten und zudem noch günstigsten Wagen aus dem Hause Lotus. 850 Kilogramm bringt der Engländer auf die Waage – dafür wurde gut an der Ausstattung gespart. Ob wir damit leben können und was der Club Racer drauf hat, klären wir in unserem Test.

Extremer Hingucker
Eine Horde jugendlicher Touristen hat sich an der Kreuzung versammelt. Sie richten ihr buntes Sammelsurium an Kameras auf uns – besser: auf unseren Wagen. Nach der Elise dreht sich jeder um, dabei löst der kleine Sportler ausschließlich positive Emotionen aus. Sogar der ein oder andere Motorradfahrer grüßt uns.

Noch schicker
In der Club-Racer-Version fallen unter anderem die Zusatzscheinwerfer weg, wodurch die Front ein wenig ruhiger wirkt als bei den anderen Elise-Modellen. Außerdem ist der Heckbügel inklusive der C-Säulen schwarz verkleidet, was unseren ansonsten gelben Wagen noch flacher erscheinen lässt, als ohnehin schon.

Kein Gramm Fett
Die Frau neben uns in ihrem Audi TTS Roadster kommt uns vor, als säße sie hoch oben in einem fetten Lkw. Und der litauische Bus vor uns trägt seine abgrundtief schwarzen Diesel-Endrohre in unserer Gesichtshöhe. Die Elise liegt flach, wobei aber ihre Bodenfreiheit von 13 Zentimeter zusammen mit dem kurzen Radstand von 2,3 Meter auch das Befahren von recht steilen Tiefgaragen-Auffahrten ermöglicht. We...