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Wer hat im November 2023 die meisten Autos in Europa verkauft?

Italien und Frankreich stützen das Wachstum, während der deutsche Markt schwächelt

Neuzulassungen Europa November 2023

Im November 2023 verzeichnete der europäische Automobilmarkt (EU+UK+EFTA) ein gutes Wachstum von +6,0% im Vergleich zum gleichen Monat des Jahres 2022. Insgesamt 1.075.756 Zulassungen bedeuten dabei 16 aufeinanderfolgende Monate mit Wachstum.

Unter den wichtigsten Märkten erzielten Italien mit +16,2% und Frankreich mit +14% die besten Ergebnisse, während Deutschland im Vergleich zum November 2022 einen deutlichen Rückgang von -5,7% hinnehmen musste. Ebenfalls im positiven Bereich liegen die Märkte des Vereinigten Königreichs (+9,5%) und Spaniens (+7,0%).

In den ersten elf Monaten des Jahres liegen alle Märkte mit Ausnahme von Ungarn und Norwegen im positiven Bereich. Auch hier führen die größten Märkte das Wachstum an: Deutschland kumuliert +11,4%, Frankreich +16,2%, Spanien +17,3% und Italien +20,0%, das Vereinigte Königreich +18,6%.

Elektroautos überholen Diesel

Im November 2023 erreichten Elektroautos einen Marktanteil von 17,0% (im November 2022 lag er bei 17,1%) und überholten so erneut die Dieselfahrzeuge, die bei 10,6% lagen. Auch kumuliert überholt der Elektroantrieb den Diesel und etabliert sich als dritte Antriebsquelle nach Benzin und Hybrid.

Neues Tesla Model 3 (2023)

Der Anteil der Benziner ging im November leicht von 33,7% im Jahr 2022 auf 33,2% im abgelaufenen Monat zurück, während der Anteil der Hybride, die ihren Expansionskurs fortsetzen, auf 27,8% sank (im gleichen Monat des Jahres 2022 lag er bei 23,2%).

Marktanteile nach Kraftstoff im November 2023:

  • Benzin: 33,2%
  • Hybrid (MHEV+HEV): 27,8%
  • Elektrisch (BEV): 17,0%
  • Diesel: 10,6%
  • Plug-in-Hybrid (PHEV): 8,4%
  • Sonstige (LPG, Methan, Ethanol, Wasserstoff): 2,7%

Wer steigt und wer sinkt

Die Marke mit dem stärksten Wachstum war im November Cupra mit +38,1%, dicht gefolgt von Skoda mit +35,6% und Land Rover mit +36,5%. Auch Seat (+24,3%), Alfa Romeo (+23,8%), Suzuki (+27,0%) und Mazda (+21,2%) schnitten gut ab.

Rückläufig waren dagegen DS (-36,8%), Fiat (-13,0%), Peugeot (-8,0%), Toyota (-8,3%), Mini (-3,7%), Citroën (-3,1%) und Volkswagen (-1,0%).

Cupra Formentor e-Hybrid (2021) im Test

Betrachtet man die Daten vom Jahresbeginn (Januar-November), so erweist sich Tesla mit einem Plus von 84,2% als die Marke, die am besten dasteht. Hinter Elon Musk ragen in Bezug auf das Wachstum Alfa Romeo (+61,3%), Lexus (+58,3%), Cupra (+43,7%), Suzuki (+43,6%) und smart (+33,9%) heraus. Schlecht lief es dagegen für Mitsubishi (-22,1%), Honda (-111,9%), Fiat (-2,1%) und Citroën (-0,7%).

Übersicht für November 2023

Aufsteigend Absteigend
Cupra (+38,1%) DS (-36,8%)
Land Rover (+36,5%) Porsche (-13,5%)
Skoda (+35,6%) Fiat (-13,0%)
Suzuki (+27,0%) Toyota (-8,3%)
Seat (+24,3%) Peugeot (-8,0%)
Alfa Romeo (+23,8%) Mini (-3,7%)
Jeep (+23,1%) Citroën (-3,1%)
Alpine (+21,3%) Volkswagen (-1,0%)
Mazda (+21,2%)  
Mitsubishi (+20,4%)  

Die Rangliste nach Konzernen

Anders sieht es aus, wenn man die Marktanteile nach Konzernen im November betrachtet. Hier liegt Volkswagen mit 25,8% erneut an der Spitze, gefolgt von Stellantis (14,9%), der Renault-Gruppe (9,5%), Hyundai-Kia (8,3%) und der BMW-Gruppe mit 8,0% Marktanteil.

Die Reihenfolge der führenden Konzerne ändert sich auch nicht, wenn man die Daten vom Jahresanfang betrachtet. VW führt nach wie vor mit 25,9%, gefolgt von Stellantis (16,9%), der Renault-Gruppe (9,6%), Hyundai-Kia (8,7%) und BMW sowie Toyota, die mit 6,9% Marktanteil gleichauf liegen.