UPDATE: Honda stellt Benzin-Rasenmäher-Produktion teilweise ein
Betroffen ist der US-Produktionsstandort in North Carolina. Im französischen Honda-Werk läuft alles unverändert weiter ...
+++++ Update und Korrektur vom 16.05.2023: Honda Deutschland stellte nun klar, dass die Produktion von Benzinrasenmähern im französischen Honda-Werk unverändert weiterläuft und damit auch der Verkauf nicht gestoppt wird.
In unserem unten weiterhin angehängten Artikel wurde fälschlicherweise der Eindruck erweckt, dass Honda die Rasenmähersparte komplett aufgeben wolle. Tatsächlich trifft dies aber ausschließlich für den US-amerikanischen Produktionsstandort in North Carolina zu.
Im September 2022 hatte Honda bereits Teile der Produktion aus den USA in das französische Honda-Werk bei Orléans verlagert, um Transportwege zu verkürzen und die Lieferfähigkeit im europäischen Markt zu verbessern. +++++
Hier können Sie die missverständliche Ausgangsmeldung lesen:
Bei Autos und Motorrädern können wir den Wandel zum Elektroantrieb schon länger beobachten. Aber auch bei Gartengeräten ist die Elektrifizierung auf dem Vormarsch. So sehr sogar, dass Honda nun die Produktion von benzinbetriebenen Rasenmähern einstellt.
Laut einer aktuellen Pressemitteilung hat Honda seine Händler im Oktober 2022 darüber informiert, dass man die Herstellung von Rasenmähern und anderen benzinbetriebenen Geräten im September 2023 einstellen wird.
In der Mitteilung sagte das Unternehmen: "Die Entscheidung, die Produktion von Rasenmähern einzustellen, wird von Marktkräften wie strengeren Umweltvorschriften, sich ändernden Kundenpräferenzen und unserem Fokus auf den Ausbau profitabler Produkte in unserem Portfolio bestimmt."
Honda sagte auch, dass man den Verkauf der verbleibenden Rasen- und Gartenprodukte sowie der Industrieprodukte bis 2024 fortsetzen werde, bis die Lagerbestände aufgebraucht sind. Das Unternehmen versprach außerdem, sein Service- und Ersatzteilgeschäft auf dem US-Markt weiterhin zu unterstützen.
Wie dem obigen Zitat zu entnehmen, nannte Honda zwar keine wirklich spezifischen Gründe, aber es ist offensichtlich, dass die anhaltenden Probleme in den Lieferketten und das Marktwachstum der Akku-Geräte ihren Tribut in der Sparte gefordert haben. Das Problem? Honda hat bislang noch keine akkubetriebenen Geräte entwickelt, um mit anderen Herstellern zu konkurrieren.
Dieser Ansatz ähnelt dem der Honda-Automobilsparte, die erst vor kurzem mit der Planung begonnen hat, einige ihrer Werke auf die Produktion von Elektrofahrzeugen umzustellen. Bislang ist in Europa auch lediglich der Honda e als vollelektrisches Modell auf dem Markt.
Quelle: Honda Deutschland, Pro Tool Reviews
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