Ferrari kündigt OLED-Technik von Samsung für künftige Modelle an
Für das Fahrverhalten eher unwichtige Entwicklungen sollen laut dem Sportwagenhersteller ausgelagert werden ...
Den meisten sollte Samsung ein Begriff sein. Egal ob man sich jetzt für LCD- und LED-Panels, Smartphones und Tablets, Fernsehgeräte, Kühlschränke, Waschmaschinen oder Laptops interessiert. Außerhalb der Consumer-Tech-Szene arbeitet der Elektronikriese jedoch an vielen anderen Projekten und ist sogar einer der größten Zulieferer der Automobilindustrie. In der neuesten Kooperation hat sich Samsung jetzt mit Ferrari zusammengetan.
Der südkoreanische Hersteller unterzeichnete eine Absichtserklärung mit dem italienischen Sportwagenbauer, um OLED-Technik für neue Display-Lösungen zu liefern, die in den kommenden Ferrari-Serienmodellen zum Einsatz kommen werden. Der Vertrag wurde von Benedetto Vigna, CEO von Ferrari, und JS Choi, Präsident und CEO von Samsung Display, während einer besonderen Zeremonie auf dem Asan-Campus von Samsung Display in Korea unterzeichnet.
"Im Luxussektor ist es wichtig, das Kundenerlebnis zu verbessern", sagte Vigna während der Zeremonie. "Durch diese strategische Partnerschaft mit Samsung Display für die gezielte Entwicklung von maßgeschneiderten Lösungen mit OLED-Technologie werden wir einen bedeutenden Schritt nach vorne in der digitalen Umgebung unserer Modelle der nächsten Generation machen."
Die beiden Seiten machen keine weiteren Angaben zu der neuen Vereinbarung und es sind auch noch keine finanziellen Details verfügbar. Zuvor hatte Ferrari bereits angekündigt, dass das Unternehmen künftig externe Zulieferer für nicht-kritische Komponenten oder Software einsetzen wird, da man lieber mehr Geld in die Elektrifizierung und neue Antriebsstränge investiert. Der Höhepunkt dieser neuen Strategie dürfte um die Mitte des Jahrzehnts erreicht sein, wenn der Sportwagenhersteller sein allererstes batteriebetriebenes Serienmodell vorstellen wird. Für Enthusiasten ein großer Schritt. Aber das war das erste SUV – der Purosangue – auch schon.
Bildergalerie: Ferrari Purosangue (2023) im Test
"Basierend auf unserer umfassenden Expertise in der OLED-Technologie sind wir in der Lage, hochmoderne Display-Lösungen einzuführen, die den hohen Ansprüchen von Ferrari gerecht werden", kommentierte der CEO von Samsung Display. "Wir sind sicher, dass die Zusammenarbeit mit Ferrari eine spannende Gelegenheit bietet, unsere Stärken im Bereich der Supersportwagen einzusetzen und unsere Position auf dem OLED-Automobilmarkt zu stärken, damit wir immer neue Höhen erreichen können."
Quelle: Ferrari & Samsung
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