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Skoda Fabia wird bis 2030 durch ein Elektroauto ersetzt

Schon im Mai wurde ein VW-Konzerntrio auf neuer MEB-Small-Plattform angeteasert

Skoda Fabia (2021)

Von: Anthony Karr

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

2. Sep. 2022 um 12:41 Uhr

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Nachdem der Citigo vor etwa zwei Jahren eingestellt wurde, ist der Fabia derzeit das kleinste Modell von Skoda auf dem europäischen Markt. Er ist ein praktisches Fahrzeug mit intelligenten Innenraumlösungen, das zu den meistverkauften Modellen in seinem Segment gehört. Die Zukunft des Namens Fabia scheint jedoch ungewiss zu sein.

Der Chef des tschechischen Unternehmens, Klaus Zellmer, sprach kürzlich mit Medienvertretern bei der Vorstellung des Vision 7S-Konzepts. Zellmer bestätigte gegenüber Autocar, dass ein vollelektrischer Nachfolger des Fabia bereits in der Entwicklung ist, allerdings wird er wohl nicht vor dem letzten Quartal dieses Jahrzehnts auf den Markt kommen können.

Nicht vor 2026 also. Das deckt sich mit einem Teaser vom Mai diesen Jahres, in dem der Volkswagen-Konzern Designskizzen von drei kleinen E-Autos zeigte, die VW, Skoda und Cupra ab 2025 auf den Markt bringen wollen.

VW, Skoda und Cupra teasern elektrische Einstiegsmodelle

Auf der IAA hatte VW bereits den ID. Life als kleines Elektro-SUV gezeigt, sein eckiges Design wird aber noch grundlegend geändert. Cupra zeigte bereits die recht konkrete Studie UrbanRebel. Der Skoda scheint markentypisch kantig-geräumig zu werden. Technisch entwickelt man für das Trio eine neue MEB-Small-Plattform mit einem Elektromotor vorne.

Ergo werden VW Polo, Seat Ibiza und eben der Skoda Fabia keine direkte Neuauflage erleben. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Euro-7-Abgasnorm wird preissensible Kleinwagen deutlich verteuern, langfristig zeichnet sich das Verbrenner-Verbot am Horizont ab. Da der aktuelle Fabia erst 2021 auf den Markt kam, würden wir aber nicht ausschließen, dass er noch einige Zeit neben seinem neuen Elektro-Cousin im Programm bleibt.  

Bildergalerie: Skoda Fabia (2021)

Skoda Fabia (2021)

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"Der Fabia mit seiner Preisposition wird von einem batterieelektrischen Fahrzeug abgelöst werden, und daran arbeiten wir", sagte Zellmer. "Die größte Herausforderung sind im Moment die Kosten für batterieelektrische Fahrzeuge, vor allem bei der Produktion eines Autos [in der Größe des Fabia]. Wir müssen uns noch ein wenig gedulden."

Was das Design betrifft, so wird der Fabia-Nachfolger Berichten zufolge die neue Designsprache von Skoda aufweisen, die in der Vision 7S-Studie vorgestellt wurde. Das bedeutet wahrscheinlich, dass das neue Modell eher wie ein kleiner Crossover aussehen könnte als ein klassisches Steilheck wie der heutige Fabia. 

Noch ist nicht bekannt, ob das neue EV den Namen Fabia tragen wird. Skoda möchte bis zum Ende des Jahrzehnts auf eine komplett elektrische Modellpalette umsteigen und könnte sich daher entschließen, einigen seiner emissionsfreien Modelle neue Namen zu geben, die nicht historisch mit der Marke verbunden sind wie der Fabia.

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Wie Autocar berichtet, bestätigte Zellmer auf der Premierenveranstaltung in Prag auch, dass Skoda noch in diesem Jahrzehnt eine Serienversion des Vision 7S-Konzepts zusammen mit einem Stadtauto und einem Crossover auf den Markt bringen wird. Kurz darauf werden zwei weitere batteriebetriebene Fahrzeuge auf den Markt kommen, darunter der Fabia-Nachfolger.

Quelle: Autocar

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