Gerüchte über ein neues Äquivalent zum Mercedes-AMG GLE 63

Schon Audi Q7 und Q8 sind rund fünf Meter lang, aber es könnte noch dicker kommen: Über einen Audi Q9 gibt es bereits seit Längerem Gerüchte. So meldete Audi im Jahr 2013 den Modellnamen Q9 als Warenzeichen an, wie Motor1.com USA damals schrieb. Im Januar 2020 gab es dann Branchengerüchte, dass das große SUV Ende 2020 präsentiert werden solle. Nun erschien ein Bericht mit einem Rendering bei  der spanischen Website Motor.es.

Das Rendering des großen SUVs wurde uns mit freundlicher Genehmigung von Motor.es zur Verfügung gestellt. Das Bild basiert erkennbar auf dem Q7:

Audi Q9 (Rendering von Motor.es, Quelle: Motor1.com USA)
Q9 Rendering
Audi Q7 Facelift (2019)
Q7

Die Scheinwerfer haben die spanischen Kollegen noch etwas schlitzartiger gemacht, die Lufteinlässe sind noch etwas deutlicher hervorgehoben, auch das Nummernschild wurde verändert und eine Dachreling installiert. Ansonsten aber sehen wir keine großen Änderungen. 

Das Serienmodell des Q9 soll nach dem Bericht als Modelljahr 2022 starten, müsste also nächstes Jahr vorgestellt werden. Das scheint ein knapper Zeitrahmen zu sein, denn Erlkönige gab es bisher noch keine.

Laut Motor.es basiert der große SUV auf dem Q7, soll aber mit 5.163 Millimetern rund zehn Zentimeter länger sein. Es soll Versionen mit zwei und mit drei Sitzreihen geben. So könnte der Audi Q9 gegen den BMW X7 und den Mercedes GLS antreten.

Als Motorisierungen geplant ist angeblich ein 4,0-Liter-V8 mit zwei Turboladern und rund 600 PS. Zum Vergleich: Die stärkste Version des Q7 ist der 507 PS starke SQ7. Mit etwa 600 PS könnte der Q9 besser mit dem GLS mithalten, dessen Topversion AMG GLS 63 auf 612 PS (plus 22 PS vom EQ-Boost-Mildhybridsystem) kommt. Auch der Range Rover P565 kommt (nomen es omen) mit seinem Kompressor-V8 auf 565 PS und fährt damit den bisherigen Top-Audis davon.

Und was würde der Q9 kosten? Den Mercedes gibt es "schon" für rund 147.000 Euro, während man für den Range Rover etwa 180.000 Euro zahlt - mit langem Radstand sogar über 200.000 Euro. In diesem Bereich würde wohl auch der Q9 liegen.

Auch Plug-in-Hybrid-Versionen vom Q9 soll es geben. Dabei dürfte es sich um Sechszylinder-Systeme wie beim Q7 und Q8 handeln. Dort gibt es den 50 TFSI e mit 381 PS Systemleistung und den 60 TFSI e mit 462 PS.

Bildergalerie: Audi Q8 60 TFSI e quattro (2020)