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Heuer Monaco von Steve McQueen zum Rekordpreis versteigert

Die Kult-Uhr aus dem Film "Le Mans" ist Millionen wert

Heuer Monaco von Steve McQueen aus dem Film

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

14. Dez. 2020 um 19:13 Uhr

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Nicht nur alte Autos können manchmal sehr teuer sein, auch alte Uhren. Am 12. Dezember 2020 kam bei der Philips-Uhrenauktion «RACING PULSE» in New York die letzte bekannte Heuer Monaco für die Rekordsumme von 2.208.000 US-Dollar (umgerechnet rund 1,82 Millionen Euro) unter den Hammer. Ein wichtiger Faktoir für den astronomischen Preis: Die Uhr zierte bei den Dreharbeiten zum legendären Film "Le Mans" (1971) das Handgelenk von Steve McQueen.

Dieser Zeitmesser ist die wichtigste Armbanduhr von Heuer und eine der berühmtesten Uhren des 20. Jahrhunderts. Auch deswegen wurde sie delegentlich neu aufgelegt.  Die unter Los 20 angebotene Heuer Monaco (damals noch ohne TAG) war einer der unbestrittenen Stars der Auktion, die aus New York per Livestream übertragen wurde. Das Eröffnungsgebot für die Armbanduhr, die als "Schätzung auf Anfrage" im Katalog gelistet war, lag bei 200.000 Dollar.

Nach einem 7-minütigen Bieterwettstreit ging die Uhr schließlich für 1.800.000 Dollar – vor der Käuferprovision - in den Besitz eines Online-Bieters. Damit erzielte die Uhr das höchste Gebot, das je bei einer Auktion für eine Heuer abgegeben wurde, und ist damit die teuerste Heuer-Armbanduhr, die jemals verkauft wurde.

Heuer Monaco von Steve McQueen aus dem Film

Frédéric Arnault, CEO von TAG Heuer: "Steve McQueen und seine Heuer Monaco stehen nicht nur für einen der berühmtesten und besonders stilbildenden Zeitmesser des vergangenen Jahrhunderts, sondern hatten auch einen prägenden Einfluss auf die Kultur von TAG Heuer. Wir sind beeindruckt von der Begeisterung unter den Uhrenliebhabern im Vorfeld der Auktion. Das Rekordergebnis belegt die historische Bedeutung dieses Zeitmessers von Heuer und der damit begründeten Tradition."

Bei seiner Premiere 1969 galt das Modell als absolut wegweisend, war es doch die erste quadratische, wasserdichte (Piquerez Uhrengehäuse) Automatik-Chronographen-Armbanduhr mit einem Kaliber 11-Uhrwerk. Zudem wurde sie durch eine oszillierende Mikrorotormasse identifiziert und auch durch die damals ungewöhnliche Platzierung der Krone auf der linken Seite des Uhrengehäuses gekennzeichnet.

Auch heute noch lässt die Monaco 1133 die Herzen von Chronographen-Fans höher schlagen und hält ein bleibendes Erbe in der Uhrenindustrie inne. Die von Jack Heuer entworfene Uhr wurde nach der berühmten Formel-1-Strecke benannt und war der bevorzugte Chronograph von Steve McQueen, als 1970 die Dreharbeiten zu "Le Mans" begannen.

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Am Ende der Dreharbeiten schenkte McQueen die Uhr seinem persönlichen Mechaniker Haig Alltounian, zugleich auch der Chefmechaniker des Films. Die Uhr stammt direkt von Alltounian, der sie seinerzeit von Steve McQueen mit der eingravierten Widmung «TO HAIG LE MANS 1970» auf der Rückseite des Gehäuses geschenkt bekam.

Bildergalerie: Heuer Monaco von Steve McQueen aus dem Film "Le Mans"

Heuer Monaco von Steve McQueen aus dem Film

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Heuer Monaco von Steve McQueen aus dem Film Heuer Monaco von Steve McQueen aus dem Film

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