Toyota und Hino entwickeln weiteres Wasserstoff-Modell

Toyota und Hino entwickeln gemeinsam einen schweren Brennstoffzellen-Lkw für den nordamerikanischen Markt. Die Unternehmen reagieren damit auf das schnell wachsende Interesse an elektrifizierten Trucks. Der Lkw kombiniert das neu entwickelte Fahrgestell der Modellreihe Hino XL mit der bekannten Brennstoffzellentechnik von Toyota, die auch in der Limousine Mirai zum Einsatz kommt. 

Mit dem US-Truck erweitern die Unternehmen ihre Zusammenarbeit, in deren Rahmen bereits ein 25-Tonner mit Brennstoffzellenantrieb für den japanischen Markt entwickelt werden soll. Die ersten Demonstrationsfahrzeuge werden voraussichtlich im ersten Halbjahr 2021 vorgestellt und erprobt. Der Lkw- und Bus-Hersteller Hino gehört zur Toyota-Gruppe. In den 50er- und 60er-Jahren stellte Hino auch Pkw her; diese Sparte wurde jedoch mit dem Einstieg von Toyota in die Firma 1966 eingestellt.

"Eine brennstoffzellenbetriebene Version der Hino-XL-Serie ist sowohl für die Kunden als auch für die Gemeinschaft ein Gewinn. Die Fahrzeuge sind leise, laufruhig und leistungsstark und stoßen dabei lediglich Wasser aus", erklärt Tak Yokoo, Senior Executive Engineer bei Toyota. "Die mehr als 20-jährige Erfahrung von Toyota in der Brennstoffzellentechnik bringt zusammen mit der Hino-Expertise im Bereich der Schwerlast-Lkw ein innovatives und leistungsfähiges Produkt hervor."

"Die Toyota-Brennstoffzellentechnologie bietet unseren Kunden in naher Zukunft ein kommerziell rentables Null-Emissions-Fahrzeug mit erweiterter Reichweite", ergänzt Glenn Ellis, Senior Vice President Customer Experience bei Hino. "Hino teilt mit Toyota einen gemeinsamen Fokus auf Haltbarkeit, Zuverlässigkeit und Innovationen, wobei der Kunde im Mittelpunkt des Designs steht."

Im Rahmen der Toyota Environmental Challenge 2050 will Toyota die CO2-Emissionen im gesamten Geschäftsbetrieb drastisch reduzieren – sowohl in den Werken als auch bei den Fahrzeugen. Elektrifizierte Antriebe wie die Brennstoffzellentechnik, die sowohl in Pkw als auch in Nutzfahrzeugen, in der Schifffahrt und in Generatoren genutzt wird, spielen dabei eine entscheidende Rolle.