Nach Deutschland und Österreich kommt das Stufenheck nicht

Mit dem Logan begann 2005 der kometenhafte Aufstieg der Marke Dacia in Westeuropa. Doch schon seit vielen Jahren ist die Stufenheck-Limousine mangels Nachfrage bei uns nicht mehr erhältlich.

Ganz anders sieht es in Südosteuropa aus, wo Fahrzeuge wie der Logan viele Fans haben. Die "Verkaufsbanane" reicht vom Baltikum über Polen, Ungarn und Serbien bis nach Spanien und Marokko.

Analog zum neuen Sandero und Sandero Stepway erfährt nun auch der Logan eine Neuauflage. 3,6 Zentimeter hat die Limousine in der Länge zugelegt und misst nun gut 4,40 Meter. Wie beim Sandero ist die Breite deutlich auf 1,85 Meter gewachsen. Mehr Platz soll es im Fond geben, dort befinden sich zudem an den Lehnen der Vordersitze kleine Klapptische wie im Flugzeug.

Die Ladekante des Kofferraums wurde um 19 Millimeter abgesenkt. Dort hinein passen üppige 528 Liter Gepäck. Einstiegsmotor ist ein Saugbenziner mit 65 PS, hinzu kommt ein 90-PS-Turbobenziner und das gleiche Aggregat mit 100 PS für den Betrieb mit LPG. Auf Wunsch gibt es für den 90-PS-Motor ein stufenloses CVT-Getriebe.

Dacia Logan (2020)

Im deutlich aufgewerteten Innenraum prunkt je nach Ausstattung ein 8-Zoll-Touchscreen mit Smartphone-Anbindung. Bei den Assistenzsystemen hält sich Dacia eher zurück: Es gibt aber unter anderem einen Totwinkelwarner, der zwischen 30 und 140 km/h aktiv ist.

Wie eingangs erwähnt, wird der Dacia Logan mit Stufenheck nicht nach Westeuropa kommen. Denkbar ist aber, dass wir ihn als Logan MCV genannten Kombi begrüßen werden. 

Bildergalerie: Dacia Logan (2020)