Die Studie soll zum ersten Honda-Elektroauto für China werden

Man mag in diesen Zeiten kaum glauben, dass noch irgendwo eine Automesse stattfindet. Doch Peking ist gerade Austragungsort der "Auto China 2020". Und dort zeigen sich so gut wie alle wichtigen Hersteller, schließlich bleibt China gerade in Corona-Zeiten ein wichtiger Markt, der dringend benötigtes Geld in die Kassen spült.

Honda zeigt in Peking die Studie SUV e:concept. Dabei handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das die Richtung eines zukünftigen Serienmodells des ersten EV der Marke Honda zeigt, das in China eingeführt wird. 

Zwar gibt es bereits den Honda e, doch dieses Elektroauto wird in Japan produziert und dürfte zu klein für den chinesischen Markt sein.

Honda ist laut eigenen Angaben bestrebt, ein EV-Serienmodell zu entwickeln, das auf Mobilitätserfahrungen basiert, die frisch bleiben und den Kunden Spaß machen. Zu diesem Zweck wird das neue EV-Modell mit omnidirektionalem ADAS (Fahrerassistenz), dem Honda SENSING-Sicherheits- und Fahrwerkssystem der nächsten Generation mit verbesserter Erkennungs-, Prädiktions- und Entscheidungsleistung, sowie mit der nächsten Generation Honda CONNECT ausgestattet sein.

Bildergalerie: Honda CR-V PHEV

Ebenfalls auf den Autosalon in Peking zeigt Honda den CR-V als Plug-in-Hybrid. Dieses Modell soll im Januar 2021 zunächst in China in den Handel kommen.

Das Plug-in-Hybridsystem für dieses Modell wurde auf der Grundlage des ursprünglichen Hybridsystems von Honda (SPORT HYBRID i-MMD) entwickelt, wobei die Effizienz des Batterie- und Umrichtersystems weiter verbessert wurde. Dieses System realisiert laut Honda das "EV-ähnlichste Gefühl" in praktisch allen Bereichen des täglichen Fahrens, einschließlich Fahrverhalten, Ansprechverhalten und Geräuscharmut.

Bildergalerie: Honda SUV e:concept