Der "Vizor" zitiert den Manta A

Der neue Opel Mokka nimmt immer mehr Gestalt an. Nach diversen offiziellen Bildern des noch getarnten kleinen SUVs gibt es nun eine erste Ansicht der Frontpartie. Mit freundlicher Amtshilfe aus dem Mutterkonzern PSA geht es im Cockpit unglaublich digital zu. 

Die nächste Mokka-Generation zeigt, wie die neuen Opel-Modelle der 2020er-Jahre aussehen werden: pur, präzise – reduziert auf das Wesentliche. Opel-Designchef Mark Adams und sein Team haben eine Philosophie für die charakteristische, deutsche Formgebung entwickelt, die (so die offizielle Sprachregelung) "Klarheit mit mutiger Ausdrucksstärke kombiniert".

Diese Philosophie findet sich sowohl im Innenraum als auch im Außendesign der nächsten Mokka-Generation wieder. Der nächste Opel Mokka wird als erstes Modell das neue Gesicht der Marke zeigen. Das Team um Designchef Mark Adams hat die Opel-Front neu gezeichnet. Dabei ist ein unverwechselbares Designelement entstanden – der sogenannte Opel-Vizor.

Wie bei einem Integralhelm legt sich ein schützendes Visier über das neue Opel-Gesicht, das den Fahrzeuggrill, die Scheinwerfer und das Markenlogo nahtlos in einem Element vereint.

Die legendäre erste Generation des Opel Manta stand für den Entwurf des eleganten Moduls Pate: Für den neuen Mokka interpretierten die Designer die Optik des von einer schlanken Chromspange eingerahmten Manta-Frontgrills mit Doppelscheinwerfern vor schwarzem Hintergrund vollkommen neu.

Opel Mokka (2020) Frontpartie
Opel Manta A (1975)

Im Zentrum des Vizors steht stolz der legendäre Opel-Blitz. Der neue Mokka verfügt über hochwertige LED-Lampen sowie über LED-Matrix-Scheinwerfer der jüngsten Generation – ein echtes Highlight in diesem Segment. Der Opel-Vizor wird alle neuen Opel-Modelle im weiteren Verlauf der 2020er-Jahre kennzeichnen.

Der Fahrer schaut innen künftig auf ein sogenanntes "Pure Panel", ein Hightech-Cockpit, das zugleich voll digital und doch konzentriert auf das Wesentliche und damit entsprechend reduziert ist.

Opel Mokka (2021)

"Mit dem neuen Mokka bieten wir unseren Kunden erstmals das Opel Pure Panel. Großflächige Displays, die nahtlos in eine horizontal verlaufende Informationstafel integriert sind, ein Minimum an Bedienknöpfen und klare, auf das Wesentliche ausgerichtete digitale Informationen sorgen für ein optimales Kundenerlebnis", schwärmt Opel-Designchef Mark Adams vom neuen Cockpit.

Bildergalerie: Opel / Vauxhall Mokka Prototyp

Das entlang breiter Bildschirme strukturierte Opel Pure Panel macht die Vielzahl an Bedienknöpfen und Schaltern überflüssig. Es hält die neuesten digitalen Technologien und entscheidenden Informationen für die Fahrer bereit – beispielsweise zum Energiemanagement der Batterie im elektrischen Mokka –, während alle störenden optischen Reize außen vor bleiben.

Die auf ein Minimum beschränkten Knöpfe und Elemente verbinden Opel zufolge die Vorzüge eines digitalen Erscheinungsbildes mit vollkommen intuitiver Bedienung, ohne in weiteren Untermenüs navigieren zu müssen. 

Ob das wirklich so einfach klappt, wird man ab Anfang 2021 wissen. Dann soll der neue Opel Mokka (nun ohne X) auf den Markt kommen. Ähnlich wie beim verwandten Opel Corsa wird es auch von Beginn an eine Elektroversion geben. Sie dürfte technisch stark dem Corsa-e ähneln.

Bildergalerie: Opel Mokka (2021)