Keine Ahnung, ob Emily sich hier wohl fühlt

Rolls-Royce hat sich mit seiner reichen Historie an herausragenden Luxusautomobilen eine ganz eigene Nische entwickelt. Erst vor kurzem hat man diese mit dem ersten eigenen SUV namens Cullinan ein wenig aufgebrochen. Wir wissen nicht, was die Herrschaften aus Bracknell noch so alles an Plänen in der Schublade haben, aber ein Supersportwagen wird vermutlich nicht darunter sein. 

Doch stellen Sie sich einfach mal vor, es wäre tatsächlich so. Was, wenn Rolls plötzlich auf Bugatti abzielen würde? Was, wenn Rolls ein luxuriöses Supercar baute? 

Ein neues Rendering von Rain Prisk versucht genau das herauszufinden. Mit der Idee eines sehr schneidigen und flachen Sportwagens, der aussieht wie ein vergessener Cousin des aktuellen Rolls-Portfolios. 

Prisk erläutert die Herausforderungen, denen er gegenüberstand, als er die Designsprache des Unternehmens an einem extrem niedrigen und gestreckten Zweitürer anwenden wollte. Er habe Probleme gehabt, das klassische Design von Rolls mit einem Mittelmotor-Layout zu kombinieren. Er sei letztlich trotzdem sehr glücklich mit dem Ergebnis, heißt es in seinem Facebook-Post, allerdings tue er sich schwer damit, einen Grund zu finden, aus dem ein solches Auto existieren sollte. 

Es gibt absolut keinen Anhaltspunkt dafür, dass Rolls-Royce plant, seine Modellpalette durch ein neues Supercar zu ergänzen. Im Jahr 2016 zeigten die Briten mit dem 103EX Concept, wie man sich die eigene Zukunft vorstellen könnte. Es handelte sich dabei um ein langes, schnittiges Luxusauto mit Batterien und autonomer Technologie. Es sieht aus wie ein Rolls mit einer super langen Haube, einem aufrechten Grill und einem kurzen Heckabschluss. Es ist kein Mittelmotor-Supercar.