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Aston Martins neuer V6-Hybrid soll stärker als der V8 von AMG sein

System zuerst im Valhalla, später dann im neuen Vanquish

Aston Martin Valkyrie und Valhalla On Track

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

16. Apr. 2020 um 09:04 Uhr

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Aston Martin führt einen neuen Hybridantrieb auf Basis eines V6-Motors ein, das schrittweise den V8 von Mercedes-AMG ersetzen soll. Zuerst soll das System ab 2022 im Valhalla, dann im für 2023 geplanten neuen Vanquish zum Einsatz kommen. Das berichtet nun Autocar unter Berufung auf Aston-Martin-Chef Andy Palmer persönlich. 

Im Vantage, dem DB11 und bald auch im neuen DBX setzt Aston Martin bisher einen 4,0-Liter-V8 ein, der von AMG stammt. Im Fall des DBX hat der Motor 550 PS. Ob auch der DBX das neue V6-Hybridsystem erhalten soll, sagte Palmer nicht, doch der Antrieb soll offenbar breit in der gesamten Palette eingesetzt werden. 

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"Mercedes hat kein Geheimnis daraus gemacht, wohin sich seine Motorentechnologie entwickelt, und natürlich planen wir für unsere Astons keine Vierzylindermotoren", sagte Palmer gegenüber Autocar. "Also müssen wir uns selbst auf die Reise machen."

Den neuen Turbo-V6 hatte Aston Martin schon Ende März vorgestellt. Es handelt sich um einen selbst entwickelten 3,0-Liter-V6 mit Turboaufladung. Schon damals hieß es, der Motor bekomme eine Elektrifizierung. Gleich mehrere Hybridsysteme würden entwickelt. Angaben zur Leistung wurden noch nicht gemacht.

Palmer versprach gegenüber Autocar nun aber eine höhere Leistung als beim V8 von AMG. Das sollte auch mit einem kleineren V6 möglich sein, so Palmer. Die stärkste Version soll der Valhalla erhalten.

Doch Aston Martin setzt offenbar nicht voll und ganz auf Downsizing. So hat auch der V12 noch eine Zukunft: "Man kann längerfristig sehen, dass das nicht von Dauer sein wird, aber sicherlich können wir in den nächsten Jahren weiterhin V12-Motoren produzieren, und wir können sie CO2-freundlicher machen", so Palmer gegenüber Autocar.

Im Valkyrie wird ein zusammen mit Cosworth entwickelter 6,5-Liter-V12 eingesetzt. Auch hier wird ein Hybridsystem eingesetzt, das eine Systemleistung von 1.176 PS erzeugt. Im DB11 gibt es außerdem einen 5,2-Liter-V12 mit Biturbo-Aufladung, der offenbar ebenfalls weiter gebaut werden soll. Autocar will von Insidern erfahren haben, dass die Produktion von Köln (wo er derzeit noch von Ford produziert wird) nach Großbritannien verlagert werden soll. Auch dieses Aggregat soll hybridisiert werden.

Bildergalerie: Aston Martin DBX (2020)

Aston Martin

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Quelle: Autocar

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