Ein Corona-Homeoffice auf Rädern

Deutschland sitzt im Homeoffice. Aber ein Team-Meeting per Videokonferenz kann nerven, wenn gleichzeitig das Telefon klingelt, die Kinder durchs Wohnzimmer toben und der Mann nach den Einkaufszettel fragt.

Arbeiten im Auto kann dann die beste Lösung sein für alle Homeoffice-Arbeiter, die ein paar Stunden lang Ruhe brauchen, um konzentriert einige Aufgaben zu erledigen. VW empfiehlt für diesen Zweck den Sharan.

Der stolze 4,85 Meter lange und 1,90 Meter breite Van lässt sich in kürzester Zeit zum Mobile Office umbauen. Sobald ein ruhiger Parkplatz mit schönem Ausblick und Handyempfang gefunden ist, kann der Sharan zum Büro umfunktioniert werden.

Kaffeebecher und Wasserflaschen finden in den Getränke­haltern Platz. Davon gibt es zwei in jeder Sitzreihe. Dokumente passen in die Seitenwangen der Türverkleidung, ins Handschuhfach oder auf den umklappbaren Beifahrersitz. So liegen sie jederzeit in Griffweite. Ist die Internetverbindung mittels eines mobilen Hotspots oder LTE-Sticks eingerichtet, steht dem Mailverkehr und den Videokonferenzen mit den Kollegen nichts mehr im Weg.

VW Sharan als rollendes Homeoffice
Auch für die Pause zwischendurch bietet der Sharan viele Möglichkeiten

Wer sich den Laptop nicht auf den Schoß legen möchte, kann ihn wahlweise auf den umgeklappten mittleren Sitz stellen oder einen der Klapptische an den Vorder­sitzen als Schreibtisch nutzen. Außerdem bietet der Sharan genug Raum, um die Beine lang auszustrecken und in kreativen Pausen den Ausblick durch das Panoramadach zu genießen.

Bildergalerie: VW Sharan als rollendes Homeoffice

Für das Nachladen von Laptop und Smartphone verfügt der Sharan über USB-Anschlüsse sowie optional auch eine 230-Volt-Steckdose an der Mittelkonsole hinten. Die App We Connect Go zeigt jederzeit präzise an, wie viel Energie sich noch in der Autobatterie befindet. Und ist die – im wahrsten Sinne des Wortes – mobile Arbeit getan, ist nichts schöner, als den Tag mit einem Spaziergang ausklingen zu lassen.

VW Sharan (2015)
Der Sharan bietet zahlreiche Sitzkonfigurationen

Die zweite Generation des VW Sharan startete (wie das praktisch baugleiche Modell Seat Alhambra) bereits 2010 und erhielt zum Modelljahr 2016 eine technische Überarbeitung. Die Preise beginnen bei 39.280 Euro. Dafür erhält man den 1.4 TSI mit 150 PS und Schaltgetriebe.

Schon die Basisausstattung Comfortline ist recht umfangreich. Sie umfasst 16-Zoll-Aluräder, zwei Schiebetüren hinten, drei längs verschiebbare Einzelsitze im Fond mit einstellbarer Lehnenneigung, Schubladen unter den Vordersitzen, Vordersitze mit Höheneinstellung, Fahrersitz mit elektrischer Lehneneinstellung, eine USB-Schnittstelle, eine USB-Ladebuchse, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Totwinkelwarner, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Antikollisionssystem, Parkpiepser vorne und hinten, Licht- und Regensensor, Klimaanlage und Navigationssystem mit Touchscreen. Noch umfangreicher ausgerüstet ist die Variante Highline.

  Comfortline Highline
1.4 TSI 150 PS 6-Gang 39.280 Euro 41.710 Euro
1.4 TSI 150 PS 6-Gang-DSG 41.605 Euro 44.035 Euro
2.0 TDI 150 PS 6-Gang 43.030 Euro 45.460 Euro
2.0 TDI 150 PS 6-Gang-DSG 45.355 Euro 47.785 Euro
2.0 TDI 177 PS 6-Gang-DSG 47.400 Euro 49.830 Euro
2.0 TDI 177 PS 4Motion 7-Gang-DSG 49.600 Euro 52.030 Euro

Zusätzlich zu den Versionen Comfortline und Highline gibt es noch die entsprechenden Varianten Comfortline Black Style und Highline Black Style mit diversen schwarzen Details (ab 44.280 Euro für den 1.4 TSI mit Schaltung). Zudem wird der Sharan als Sondermodell United angeboten. Die Motorisierungen sind die gleichen, die Preise beginnen bei 43.205 Euro.

Bildergalerie: VW Sharan (2015)