Die Münchner wollen damit die CO2-Vorgaben vollständig einhalten

Kürzlich veröffentlichte BMW einige Details zu seinem Wasserstoffauto i Hydrogen Next und bezeichnete die Brennstoffzelle als die vierte Säule seiner Elektrifizierung. Nun werden auch die anderen Säulen benannt.

Bei den Antriebsarten bleibt BMW breit aufgestellt und verfolgt eine Vier-Säulen-Strategie:

  • 48-Volt-Mildhybridsysteme
  • Plug-in-Hybrid-Modelle
  • reine Elektrofahrzeuge
  • das Wasserstoff-Auto i Hydrogen Next (mittelfristig)

Die Mildhybrid-Technik erweitert die Möglichkeiten zur Bremsenergie-Rückgewinnung. Im Herbst 2019 führte BMW die Technik in den vier Modellvarianten des 520d ein. Statt wie andere Hersteller (zum Beispiel Volvo oder Mercedes) die Modellbezeichnung zu ändern, heißt der 520d nach wie vor einfach 520d. Im Frühjahr 2020 wird die Technik auf die 3er-Reihe sowie den X3 und X4 ausgeweitet. Bereits bekannt war, dass im Mai auch X5 und X6 folgen

Generell fühlt sich BMW seinem Spritspar-Konzept Efficient Dynamics verpflichtet, das bereits 2007 eingeführt wurde. In den 13 Jahren seit damals sank der Flottenverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen um mehr als 40 Prozent, so BMW. Zudem will die BMW Group die CO2-Ziele der Europäischen Union in vollem Umfang einhalten. Im Jahr 2020 soll der Flottenverbrauch gegenüber dem Jahr 2019 um 20 Prozent reduziert werden.

Zu Efficient Dynamics gehören Aerodynamik-Details wie ein Grill, dessen Luftklappen sich nur bei Bedarf öffnen (schon in der dritten Generation) und die speziellen Aerodynamik-Räder des neuen BMW iX3 werden, der noch 2020 startet. Durch aerodynamischen Feinschliff kommt der derzeit windschlüpfigste BMW, der 3er, auf einen cW-Wert von lediglich 0,23, und ist damit laut BMW der Beste im Segment. Auch Leichtbau senkt den Verbrauch. So ist es zum Beispiel gelungen, Modelle über einen Generationswechsel, trotz Zuwachs in Größe und höheren Sicherheitsstandards, im Gewicht zu reduzieren.